„Der Klang der Bratsche(n)“

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Nach dem gelungenen Experiment „Cello hoch vier“ mit den Cellisten der Jenaer Philharmonie im März des vergangenen Jahres werden im Kammerkonzert am Sonntag, dem 12. Januar 2014, um 11 Uhr in der Jenaer Rathausdiele acht Bratschisten der Jenaer Philharmonie den „Klang der Bratsche(n)“ mit Kompositionen aus fünf Ländern zu Gehör bringen.

„Ein bisschen erdig – so, wie ein richtig alter Scotch schmecken sollte, so sollte auch der Klang der Bratsche sein“, meint Christian Götz, Solo-Bratscher der Jenaer Philharmonie. Und was für EINE Bratsche gilt, sollte auch für ACHT Bratschen gelten.

Und so ist es wohl nicht weit her geholt, dass er mit seinen KollegInnen Thomas Cutik, Anne-Marei Holter, Monika Steinhöfel, Federik Nitsche, Karina Suslov-Götz, Thomas Liebmann und Hasmik Karapetyan den Pianisten und Komponisten York Bowen mit seinem „Fantasy Quartet“ für vier Violen auf den Programmzettel gesetzt haben, ist er doch der jüngste Sohn des Besitzers der Whiskeydestillerie Bowen & McKechnie in Crouch Hill/London, wo er 1884 das Licht der Welt erblickte.

Weiter auf dem Programm Introduction & Andante op. 5 für sechs Bratschen des englischen Komponisten Benjamin Dale sowie von seinem Landsmann Frank Bridge „Lament“ für zwei Violen. Deutschland ist im Programm mit Georg Philipp Telemanns Konzert für vier Violen C-Dur vertreten, der Österreicher Max Ritter von Weinzierl steuert das  „Nachtstück“ für vier Violen bei, mit „Crisantemi“ für vier Violen von Giacomo Puccini ist Italien vertreten und den krönenden Abschluss bildet der Argentinier Astor Piazzolla mit „Otoño Porteño“ für acht Violen.