Ende gut, aber nicht alles gut

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Fliesenstudio Arnold

Mehr Probleme als erwartet, hatte Regionalligaspitzenreiter bei seinem Auftritt in Unterwellenborn. Gegen den Tabellenachten SV Stahl Unterwellenborn reichte es nur zu einem 3:2 (16; -22; -25; 21; 12) Erfolg.

Es ist eine alte Geschichte im Sport und auch kaum zu verhindern. Ist eine Entscheidung im laufenden Wettbewerb gefallen, so wie die vorgezogene Meisterschaft für den VC Gotha, werden die noch anstehenden Aufgaben nur halbherzig und weniger konzentriert angegangen. So geschehen beim Auftritt der Volleyballer des VC Gotha in Unterwellenborn.

Trainer Jörg Schulz bemerkte nach Spielende hierzu, “dass der letzte Biss gefehlt habe.“

Bei den Gothaern fehlten der zuletzt starke Carsten Strecker und Nachwuchstalent Eric Burggräf. Schulz, der die letzten Saisonspiele nutzen will, um schon im Hinblick auf die kommende 3.Liga zu probieren, ließ Markus Braune auf der Außenposition spielen. Braune, der schon in der Vergangenheit zeigte, dass er universell einsetzbar ist, war auf der neuen Position einer der besten Gothaer an diesem Tag. Im Block begann zunächst Björn Bräuner neben Marcel Bruns. Zur Spielmitte ersetzte ihn dann Stephan Werner. Neben den Genannten spielten noch Christian Franz, Marcel Herrmann, Michael Steuding, für ihn kam später Enrico Protze und Libero Marek Reichel in der Startformation.

Der 1. Satz verlief , wie erwartet ganz im Zeichen des Tabellenführers. Mit 25:16 gelang ein deutlicher Satzerfolg.

Doch dann hielt „Bruder Leichtfuß“ Einzug bei den Gothaern. Kleinere Nachlässigkeiten nahmen zu und es fehlte häufig der letzte Einsatz. Der noch mitten im Abstiegskampf stehende SV Stahl witterte seine Chance. Um jeden Ball wurde nun gekämpft und im Angriff immer wieder der bundesligaerfahrene J. Bierwirth gesucht. Er ist der absolute Führungsspieler bei den Gastgebern. Viel diskutierend, gelegentlich provozierend, dafür ist er bekannt aber auch dafür, dass er ein ausgezeichneter Volleyballer ist. Und all das zeigte er seinen ehemaligen Mitspielern auch am Sonnabend. Mit 22:25 und 25:27 verloren die Gothaer die folgenden Abschnitte und lagen plötzlich mit 1:2 zurück. Auch der 4.Satz war eng und umkämpft aber der VC schaffte mit seinem 25:21 Satzgewinn den Ausgleich.

Zum zweitenmal in dieser Saison mussten die Gothaer in den Tie-Break. Dort kam dann die Stärke des Tabellenführers in der Crunch-Time zum Tragen. Sprich, in entscheidenden Situationen und im Endkampf findet man die richtigen Lösungen und besitzt die erforderliche Nervenstärke. 15:12 gewann der VC Gotha im 5.Satz und blieb damit abermals ungeschlagen.

Nun haben die Spieler eine kleine Wettkampfpause, denn das nächste Spiel findet erst am 8. März zu Hause gegen den TSV Markkleeberg statt.

VC Gotha mit: Marcel Herrmann, Christian Franz, Enrico Protze, Björn Bräuner, Marek Reichel, Markus Braune, Michael Steuding, Stephan Werner, Richard Henze, Marcel Bruns und Robert Werner

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