Deutscher Tourismusverband (DTV): „Tourismus darf nicht weiter auf dem Abstellgleis stehen“

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Berlin/Gotha (red/DTV, 20. März). Am Montag steht die nächste Bund-Länder-Konferenz an.

Allen Zusagen zum Trotz sei bei der Bund-Länder-Konferenz Anfang März erneut eine Öffnungsstrategie für den Tourismus vertagt, erinnert der Deutsche Tourismusverband (DTV): „Der Deutschlandtourismus appelliert eindringlich an die Bundeskanzlerin und an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten, die versprochenen Perspektiven für den Tourismus vorzulegen. Es kann doch nicht sein, dass Ostern auf Mallorca möglich ist, aber kein Urlaub an Ostsee, Mosel oder im Allgäu. Das kann niemand verstehen“, erklärt DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz (Foto).

Die Branche erwarte einen Plan, unter welchen Bedingungen Tourismus und Reisen in Deutschland wieder stattfinden könne. Den Tourismus weiter auf das Abstellgleis zu stellen, sei kurzsichtig und nicht gerechtfertigt. Länderspezifische Regelungen seien unzureichend.

Unzählige Betriebe seien mittlerweile unverschuldet in Existenznot. Der Deutschlandtourismus sei kein Pandemietreiber. Im Gegenteil: Geöffnete touristische Betriebe könnten mit ihren hervorragenden Schutz- und Hygienekonzepten in Verbindung mit einer Teststrategie, digitaler Kontaktnachverfolgung und endlich mehr Impfungen für mehr Sicherheit sorgen. Die Bundesregierung müsse sich die Einschätzung des RKI zu eigen machen: Touristische Übernachtungen haben nur ein geringes Infektionsrisiko.

Die Akteure im Deutschlandtourismus erwarten daher das Einlösen der versprochenen Öffnungsperspektive.

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