Erfolgreiche Ermittlungen führten zu Kupferdieben

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Seit Juli ermittelten Beamte der LPI Gotha, hier Inspektionsdienst, zu zahlreichen Diebstählen von Kupferfallrohren in Waltershausen und umliegende Ortschaften. Tatorte waren u. a. mehrere Kirchen, das Schloss Tenneberg sowie mehrere Wohn- und Geschäftshäuser.

Die Diebe nutzen die Nachtstunden, um einfach erreichbare Kupferfallrohre bis zu einer Höhe von drei Metern von den Wänden zu reißen.

Die Ermittlungen gestalteten sich zu Beginn der Serie als schwierig, es gab keine Hinweise zu einem möglichen Täter. Die zwei mit der Aufklärung des Falles beauftragten Polizeibeamtinnen erarbeiteten einen Ermittlungsplan. Der Plan sah u. a. das Aufsuchen und Befragen der Bewohner der umliegenden Häuser vor. Darüber hinaus wurden in mehreren Nachteinsätzen die bekannten Tatorte observiert. Zeugen wurden über die Tagespresse gesucht.

Es meldeten sich einzelne Zeugen mit wertvollen Hinweisen für die weiteren Ermittlungen. So wurde z. B. bekannt, dass es sich um mehrere Täter handelt, die für ihre Taten ein Fahrzeug nutzten.

Die Zeugenaussagen waren so konkret, dass das Amtsgericht Erfurt Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen von drei Tatverdächtigen erließ. Bei den Durchsuchungen wurden Hinweise auf verkauftes Buntmetall gefunden. Die gestohlenen Kupferfallrohre wurden meist kurz nach der Tat verkauft. Nach den Durchsuchungen wurden die drei Tatverdächtigen im Alter von 21 bis 23 Jahren mit dem Tatvorwurf konfrontiert.

In ihren Vernehmungen räumten alle drei jungen Männer die Diebstähle ein. In den Vernehmungen ergab sich ein Hinweis auf einen vierten Tatbeteiligten, einen 22-Jährigen aus dem Umfeld der drei.

Insgesamt konnten knapp 30 Diebstähle von Kupferfallrohren im Wert von über 4000 Euro der Tätergruppe zugeordnet werden. Die Ermittlungen sind abgeschlossen, die Ermittlungsakten werden nunmehr der Staatsanwaltschaft Erfurt vorgelegt.

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