Erfolgreicher Auftakt für Pohlmann-Schützlinge

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Den Mädchen gelang an den beiden ersten Spieltagen um die Thüringer Landesmeisterschaft in der Gothaer Ernestinerhalle und in Weimar jeweils ein ungefährdeter Durchmarsch.

Die von Bernhard Pohlmann trainierten VC-Spielerinnen gewannen in der 1.Runde zu Hause gegen SV Arnoldi 67,  SVC Nordhausen,  SWE VT Erfurt II und VV Meiningen jeweils ungefährdet mit 2:0.

Die Gastmannschaften hatten den Gothaerinnen nicht viel entgegen zu setzen und scheiterten meist schon an deren Aufschlägen. Super Serien, vor allem von Michelle Strießbaum und Lisa Dittmar bescherten den VC-Mädels in fast allen Sätzen mehr als 15 Punkte Vorsprung.

Mit diesen Siegen war das Erreichen des A-Finales der Thüringer Landesmeisterschaften, nämlich der Aufstieg in die Staffel A geschafft.

Durch diesen tollen Auftakt motiviert und auch etwas aufgeregt, reisten am vergangenen Sonntag neun Spielerinnen mit ihrem Trainer und einigen begeisterten Eltern und Großeltern nach Weimar in die Falkenburg-Halle. Erst hier sollte sich gegen  Gastgeber HSV Weimar, den VC Altenburg, den Geraer VC und den VSV Gößnitz zeigen, wo die Mädchen des VC Gotha leistungsmäßig wirklich stehen.

Das Ziel des Trainers war klar formuliert worden, es sollten in 4 Spielen 4 Siege erspielt werden.

Pünktlich um 10 Uhr wurde der 2. Spieltag angepfiffen. Bei unseren Mädels war in der Vergangenheit das erste Spiel einer Turnierrunde immer eine Zitterpartie, die meist nicht zu deren Gunsten endete. So war es gut, dass die Auslosung den Gothaern, mit dem VSV Gößnitz, das vermeintlich schwächste Team als Auftaktgegner bescherte. Entsprechend deutlich war mit 25:7 und 25:17 auch das Ergebnis.

Befreit und selbstbewusst ging es weiter mit dem „Angst-Gegner“, dem VC Altenburg. Mit einer konstant guten Leistung aller Spielerinnen konnte auch dieser ungefährdet bezwungen werden. (25:12, 25:14)

Im dritten Match traten die Mädchen gegen den Gastgeber HSV Weimar an. Der erste Satz verlief lange Zeit ausgeglichen, ehe Gotha verdient den 25 Punkt setzen konnte. Zu Beginn des 2. Satzes konnte sich Weimar durch gute Serien seiner beiden besten Aufschlagspielerinnen einen komfortablen Vorsprung erarbeiten. Doch zeigten sich die Gothaer Spielerinnen auch von einem deutlichen Rückstand ziemlich unbeeindruckt und antworteten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und ebenfalls mit guten Aufschlagserien. Vor allem hinter den Aufschlägen von Luise Britschin und Michelle Strießbaum schauten die Gegner so manches Mal ratlos hinterher. (Ergebnis 25:19 und 25:21)

In der nächsten Runde, die für den VC Gotha spielfrei war, konnten die Mädchen noch einmal Kräfte sammeln. Gegen den als schwersten Gegner eingeschätzten Geraer VC war der erste Satz lange Zeit ausgeglichen. Dabei mussten die Gothaer Spielerinnen und auch deren zur Unterstützung mitgereiste Eltern und Großeltern gegen eine übermächtig scheinende Geräuschkulisse der Geraer Fans ankämpfen. Genau wie im dritten Spiel des Tages geriet Gotha recht schnell in einen Rückstand, den man aber durch eine konzentrierte Spielweise Stück für Stück aufholte. Kleine Fehler, die jeder Spielerin einmal unterliefen, wurden von den anderen mit vollem Einsatz ausgebügelt. Wurde der erste Satz noch recht knapp gewonnen,  war der Widerstand der Geraerinnen nach einem 8 Punkte Rückstand im 2.Satz dann gebrochen und auch dieses Spiel endeten nach zwei Sätzen zu Gunsten unserer Mädchen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Mädels gewinnen wollten, sich durch nichts aufhalten ließen und treu nach dem Motto „Eine für alle, alle für Eine“ gespielt haben. Lob geht auch an den Trainer Bernhard Pohlmann, der die Mädchen zu dieser tollen Mannschaftsleistung geführt hat.