Erste Heimaufgabe im Abstiegskampf

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Nach der Auftaktniederlage in den Play-downs beim TV Bühl streben die Bundesligavolleyballer des VC Gotha morgen gegen die A!B!C Titans Bergisches Land aus Wuppertal einen Heimsieg an. Die Partie beginnt morgen um 17:00 Uhr in der Ohrdrufer Goldberghalle.

Waren die Wuppertaler im Saisonverlauf meist nur Punktelieferant, sind die Westdeutschen zum Ende hin immer mehr zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten geworden. Auch der VC Gotha musste dies zur Kenntnis nehmen, als man bei den Titans mit 2:3 unterlag. Auch Rottenburg und im ersten Play-down-Spiel, der CV Mitteldeutschland, bekamen die gewachsene Spielstärke der Wuppertaler zu spüren und verloren.

Der Leistungsschub der Wuppertaler hat mehrere Ursachen. Zum Einen fand Spielertrainer Chowanski Unterstützung auf der Bank. Kein Geringerer als die Volleyballlegende Georg Grozer Sen. assistiert ihm nun an der Linie und gibt Chowanski so die Möglichkeit, dem Team verstärkt auch auf dem Spielfeld zu helfen. Zum Zweiten hat Wuppertal sich auch bei den Spielern personell verstärkt. Insbesondere der polnische Außenangreifer Pecherz, Zuspieler Wiederschein und Mittelblocker Stankovic geben der Mannschaft zusätzliche Spielstärke.

Der gastgebende VC Gotha ist also gewarnt und wird dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Natürlich will man sich auch für die Niederlage in Wuppertal revanchieren. Noch wichtiger ist allerdings die Bedeutung des Spiels im Abstiegskampf. Mit einem Sieg kann man sowohl die Titans als auch Bühl auf Abstand halten und die eigene Ausgangsposition weiter verbessern.

Positiv ist deshalb auch zu sehen, dass beim VC mit Marcel Herrmann, Paul Lohrisch und Maris Vensbergs auch die Spieler der zweiten Reihe zuletzt mit guten Leistungen aufwarteten und so Trainer Jörg Schulz mehr Variationsmöglichkeiten erlauben.

„Wichtig für uns ist, dass wir unsere Heimspiele gewinnen. Das könnte am Ende schon für den sicheren Klassenerhalt reichen. Gegen Wuppertal wird das mit Sicherheit nicht einfach, weil die Gäste unbelastet aufspielen können, da sie sich nach Saisonende ohnehin aus der 1.Bundesliga zurückziehen“, bewertete er die Situation vor dem Spiel.

Für die drei Heimspiele der Play-downs steht der bisherige Busshuttleverkehr von Gotha nach Ohrdruf nicht mehr zur Verfügung.

Publiziert: 16. April 2011, 10.56 Uhr