Erstmalige Kooperation zwischen Universitätsklinikum Jena und Pflegestützpunkt Jena

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Jena (ukj/mau). In Kooperation mit dem Pflegestützpunkt Jena bietet das Universitätsklinikum Jena (UKJ) zum ersten Mal eine berufsbegleitende Weiterbildung zur Fachpflegekraft in der Palliativversorgung an. „Die Palliativpflege beginnt nicht erst am Ende des Lebens, sondern kann schon mit der Diagnosestellung einsetzen, wenn eine auf Heilung ausgerichtete Behandlung nicht mehr möglich ist“, sagt Christiane Klimsch, Krankenschwester und Diplom-Pflegewirtin vom Pflegestützpunkt Jena.

Ziel sei es dabei, die Lebensqualität der Patienten zu erhalten und zu verbessern. Auch psychologische, soziale und spirituelle Betreuung der Patienten und ihrer Angehörigen sind Bestandteil der Palliativversorgung.

Das neue Angebot richtet sich an staatlich anerkannte Krankenschwestern/-pfleger bzw. Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, sowie Altenpfleger/innen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf maximal 20 begrenzt. „Der Kurs steht Teilnehmern aus ganz Thüringen offen, nicht nur den Pflegekräften unserer Uniklinik“, betont Evelyn Voigt, stellvertretende Pflegedirektorin des UKJ. Sie ist sicher: „Diesen Kurs werden wir auch zukünftig regelmäßig anbieten. Wir wollen Pflegende bei der Betreuung schwerstkranker Patienten in den verschiedensten Arbeitsbereichen unterstützen und die Möglichkeit geben, sich zu spezialisieren.““

Die Fortbildung umfasst 250 Stunden Theorie und Praxis. „Eingebunden sind vier Wochen Praktikum auf einer Palliativstation“, so Klimsch. Die Abschlussprüfung umfasst u.a. einen Praktikumsbericht und eine Präsentation des Berichts.

MSB Kommunikation