Gute Nachrichten gab es am Freitag vom Fußballclub Carl Zeiss Jena. Präsident Rainer Zipfel bestätigte, dass die Auflagen des DFB erfüllt wurden. Kurz und gut: „Es ist uns gelungen, ohne Kredite bzw. Veräußerungen von Vereinsvermögen die vom DFB geforderte Liquidität nachzuweisen.“
Nach dem der FC Carl Zeiss Jena die Lizenz für die 3. Liga nur unter Auflagen im wirtschaftlichen Bereich erhielt und bis zum 1. Juni 1,2 Mio. Euro nachweisen muss, standen im Jenaer Paradies für das Team um den erst seit dem 16. Mai im Amt befindlichen Präsidenten Rainer Zipfel besonders intensive Wochen an. Rainer Zipfel: „Wir werden am heutigen Freitag sämtliche Unterlagen dem Wirtschaftsprüfer übergeben, um dann am Montag nächster Woche alles persönlich in Frankfurt beim DFB einzureichen. Und wir werden dies mit einem guten Gefühl tun.“
Dabei sind die Hintergründe für den Jenaer Optimismus rein sachlicher Natur. So organisierte der Aufsichtsratsvorsitzenden des FC Carl Zeiss Jena, Dr. Reinhardt Töpel, das Hauptsponsorengagement für die kommende Spielzeit, das somit ebenfalls abgesichert ist. Rainer Zipfel: „Dr. Reinhardt Töpel gilt mein ganz persönlicher Dank. Er stand wiederholt zu seinem Wort und leistet einen enorm wichtigen Beitrag für die Erfüllung der Lizenzauflagen. Generell möchten wir natürlich ausdrücklich all unseren Sponsoren danken, die nach wie vor bzw. wieder dem FCC die Treue halten und in einer wirtschaftlich alles andere als leichten Situation unserem FCC geholfen haben.“
Dass der FCC mit gutem Gefühl die Lizenzierungs-Unterlagen nach Frankfurt bringen wird, sei dabei ein „tolle Teamleistung“, wie Präsident Rainer Zipfel betont. „Hier wurde von allen beim FCC ein engagierter und richtig guter Job gemacht.“ Darüber hinaus dürfen sich die Thüringer Fußballfans auf den FC Bayern München freuen. Das bisher mündlich vereinbarte Freundschaftsspiel des Rekordmeisters beim FC Carl Zeiss Jena ist nun auch vertraglich für die kommende Saison fixiert und gilt somit auch im Rahmen der Lizenzierung als planbare Einnahme. Jenas Geschäftsführer Roy Stapelfeld: „Aktuell sind wir noch in Gesprächen mit dem FC Bayern, wann das Spiel stattfinden kann. Es ist sicher verständlich, dass wir uns nach dem Terminplan unseres Gastes richten werden.“ Dieser könnte in der Winterpause im Januar einen Termin im Jenaer Paradies vorsehen. „Wir sind optimistisch, hier in Kürze konkret werden zu können“, so Stapelfeld.
Publiziert am: 29.05.2011, 13:18





















