Im siebten Saisonspiel feierten die Damen der USV VIMODROM Baskets Jena den fünften Sieg. Damit bleibt das Team der Universitätssportlerinnen auf Platz drei in der Regionalliga Südost. Gegner Schwabach ließ sich auch von Rückständen nicht beeindrucken und hielt das Spiel bis zum Ende offen.
Nachdem die Jenaer Damen bereits in der Vorbereitung Bekanntschaft mit Schwabach machten, bereitete man sich in der Trainingswoche intensiv auf die Zonenverteidigung des Gegners vor. Gleich zu Beginn wollte man zeigen wer „Herr im Hause“ ist. Das gelang im ersten Viertel zumeist auch. Ein ums andere Mal spielte das Team die gegnerische Zonenverteidigung aus und kam zu freien Würfen.
Das erste Viertel wurde 18:10 gewonnen und nach zwei Minuten im zweiten Viertel führte die Jenaer Mannschaft mit 22:12. Doch dann kam der Gast besser ins Spiel. In der Offensive fand man jetzt nicht mehr die richtigen Abschlüsse und defensiv ging die Ordnung etwas verloren. Die Folge war ein 10:0 Lauf des Teams von Trainer Herbert Geishöfer und damit der 22:22 Ausgleich nach 17 Minuten. Die letzten drei Spielminuten der ersten Halbzeit fingen sich die Spielerinnen wieder etwas und konnten sich leicht mit 32:26 absetzen.
Doch jeder wusste, dass dieses Spiel keinesfalls gewonnen war. In den kommenden 20 Spielminuten waren volle Konzentration und Einsatz gefragt, um nicht das zweite Spiel in heimischer Halle zu verlieren.
So begann man dann auch, setzte sich schnell auf 10 Punkte ab. Doch wie in der ersten Halbzeit kamen die Gäste zurück und verkürzten den Rückstand auf vier Punkte nach sieben Minuten im dritten Viertel. Bis zum Ende des Viertels konnte sich der Gastgeber aber wieder leicht auf 52:44 absetzen.
Das letzte Viertel begann man das furios. Scheinbar wollte man sich nicht schon wieder einen Nervenkrieg wie in Würzburg antun. Ein 10:0 Lauf, in dem Eva Lampen vier und Franziska Erbe sechs Punkte markierten, bedeutete eine scheinbar vorentscheidende 62:44 Führung. Aber Schwabach konterte, kam zu einem 14:2 Lauf und das Spiel war zwei Minuten vor Ende wieder offen. Doch Eva Lampen und Denise Alkewitz ließen sich nicht beindrucken, verwandelten wichtige Würfe zur 70:60 Führung eine Minuten vor dem Ende.
Etwas Unruhe kam auf, als kurz vor Ende nach einer etwas undurchsichtigen Situation Kirstin McIntyre mit blutender Nase vom Feld musste. Mit dem ausbleibenden Foulpfiff war sie nicht ganz einverstanden und musste von den Trainern ein wenig beruhigt werden. Diese Phase nutzten die Gäste, konnten aber nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Mit 70:64 gewinnen die Jenaer Damen das fünfte von bisher sieben Saisonspielen und bleiben damit auf dem dritten Tabellenplatz.
In der kommenden Woche hat man mit München eine lange Auswärtsfahrt vor der Brust und einen Gegner, der sich in der laufenden Saison bisher etwas unter Wert verkauft hat. Ein Wiedersehen gibt es dann mit Karo Regel, einst im Bundesligakader des TuS Jena und in der letzten Saison mit dem BC Erfurt noch Gegner der USV Damen.
USV VIMODROM Baskets Jena – TV 48 Schwabach 70:64 (18:10, 14:16, 20:18, 18:20)
Für Jena spielten: Lampen 20, McIntyre 17, Alkewitz 12, Ruppe 11, Erbe 6, Lyssenko 4, Schlitter, Martick, Breil




















