Gibts nächstes Jahr die "Europäische Flagge"?

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Der  Residenzstadt Gotha wurde vom Europarat für ihr besonderes Engagement für Europa und den europäischen Gedanken jetzt das „Europadiplom“ verliehen.

Am vergangenen Donnerstag war Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf auf Einladung des Europarates nach Strasbourg gereist, um das Europadiplom persönlich entgegen zu nehmen. Nach einer würdevollen Zeremonie im Gebäude des Europarates, bestand die Möglichkeit an der Sitzung des Europarates im Plenarsaal teilzunehmen, in dem gerade eine Debatte über „Chancen und Gefahren des Internets“ stattfand. Am Abend wurde zu einem Empfang ins Strasbourger Rathaus gebeten, bei dem die Möglichkeit zum Gedankenaustausch mit Parlamentariern und Vertretern der Kommunalpolitik gegeben war.

Das Engagement der Residenzstadt Gotha für Europa und den europäischen Gedanken, das mit dem „Europadiplom“ ausgezeichnet wurde, drückt sich vor allen Dingen in den seit vielen Jahren bestehenden, intensiven Beziehungen zu vier Partnerstädten in Europa aus und der Organisation herausragender Ereignisse wie beispielsweise der in wenigen Tagen anstehenden anstehenden 50. Europeade, dem größten Musik- und Tanzfestival Europas mit rund 5.000 Mitwirkenden aus 25 europäischen Ländern.

Aber auch die historischen Wurzeln reichen weit ins europäische Land hinein. So insbesondere durch den „Opa von Europa“ bezeichneten Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha-Altenburg (1601–1675), der durch die Verheiratung von acht Kindern in die europäischen Königshäuser, Nachkommen in 10 europäischen Königshäusern positioniert hat, die noch heute regieren oder in Amt und Würden sind.

Im Rahmen der Übergabe des „Europadiploms“ wurde die Stadt Gotha wurde ermuntert, sich im kommenden Jahr um die nächste Stufe der Auszeichnung, der europäischen Flagge zu bewerben und sich weiterhin um den kulturellen Austausch zwischen den europäischen Ländern und insbesondere das Zusammentreffen der Menschen zu bemühen.

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