Gothaer Bank holte als einzige im Freistaat einen Preis beim Wettbewerb „easy Credit"

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Am bundesweiten Wettbewerb „easy Credit: Finanzielle Bildung fördern“ beteiligten sich 16 der 17 Genossenschaftsbanken des Freistaates. Einzig die Raiffeisenbank Gotha eG gewann und holte in ihrer Kategorie den 3. Platz. Dafür nahmen Ausbildungsleiterin Ute Wettstein sowie Sandra Hägner und Christian Nawrath (beide 3. Lehrjahr) jetzt in Nürnberg einen Pokal, eine Urkunde und 1.000 Euro Siegprämie entgegen.

Über 400 Banken beteiligten sich am Projekt. Das würdigte besonders außergewöhnliches Engagement bei der Bildungsarbeit von Jugendlichen. Mit der Initiative „Früh übt sich ….“ bewarb sich die RaiBa. Seit 2004 können sich dafür jährlich Regelschulen und Gymnasien der Region anmelden: Sie bekommen dann Unterstützung im Fach Wirtschaft/Recht. Banker vermitteln wirtschaftliche und finanzpolitische Themen, wie z. B. der Wirtschaftskreislauf oder die Börse funktionieren, ganz praxisnah. Außerdem beraten sie bei der Berufsauswahl, bieten Praktika in der Bank an und bieten Bewerbertrainings an. Die Raiffeisenbank schlägt Themen für Seminarfacharbeiten vor, betreut anschließend deren Autoren. Nicht zuletzt bekommen die Besten der jeweiligen Abgangsklassen Preise. Rund 4.300 Euro gingen so 2010 an beteiligte Schulen.

Das Besondere an dem von Ausbildungsleiterin Ute Wettstein betreuten Projekt der RaiBa: Angehende Bankkaufleute aus dem zweiten Lehrjahr gehen zwei Jahre lang mit in die Schulen. „Will man Schülern etwas nahebringen, dann haben unsere Bank-Lehrlinge einen ganz anderen Draht zu den fast Gleichaltrigen, bekommen zugleich ein Training zum Umgang mit künftigen Kunden.“

„Früh übt sich …“ – das gilt eben auf beiden Seiten. Und war deshalb einen Preis wert.


Publiziert am: 15.06.2011; 15:00