Kreisstraße 27 bis Jahresende in der Kur

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Fliesenstudio Arnold

Die Tage der maroden Straße zwischen Hohenkirchen und Petriroda sind spätestens seit heutigem Montag, 9. Juli, gezählt. Landrat Konrad Gießmann hat am Nachmittag den offiziellen Spatenstich für den Beginn der Erstsanierung gesetzt.

Bis Jahresende wird der Landkreis als Bauherr rund 2,2 Mio. Euro, davon 1,9 Mio. Euro Landesförderung, für die Generalüberholung der Piste einsetzen. Die ehemalige Landesstraße war mit dem letzten Jahreswechsel als Kreisstraße 27 in die Verantwortung des Landkreises Gotha übergegangen.

Gearbeitet wird planmäßig in zwei Etappen: Zunächst legen die Straßenbauer Hand an im 1,5 Kilometer langen Abschnitt Hohenkirchen-Petriroda. Nach dessen Fertigstellung im Frühherbst folgt das mit 2,2 Kilometern längere Teilstück Petriroda-Emleben. Die Umleitung führt jeweils über die B 247 und Schwabhausen und sichert so die Erreichbarkeit der beiden betroffenen Orte.

Frequentierte Nebenstrecke – Verlauf bleibt weitgehend erhalten

„Wir wissen, dass mit der Baumaßnahme eine vor allem von Berufspendlern häufig frequentierte Nebenstrecke zwischen dem Südkreis und der Residenzstadt für ein halbes Jahr ausfällt. Allerdings lassen sich die notwendigen Arbeiten nur unter Vollsperrung zeitnah und effizient abschließen“, betont Landrat Konrad Gießmann. Die Unannehmlichkeiten der Umleitung würden durch die Verbesserungen nach der Instandsetzung mehr als aufgewogen, so der Landrat.
Ähnlich der parallel verlaufenden Arbeiten zwischen Ballstädt und Gräfentonna werden auch in diesem Projekt die bereits sanierten Ortslagen von Petriroda und Emleben nicht angetastet. Da es sich um eine Erstsanierung handelt und nicht, wie zwischen Schönau und Georgenthal, um einen kompletten Neuaufbau mit Erwerb weiterer Grundstücke, wird der bekannte Straßenverlauf weitgehend erhalten bleiben. Lediglich an der Engstelle der Bahnunterführung soll es Sichterleichterungen als auch eine Entschärfung des Anstiegs in Richtung Petriroda geben.

Foto: Marcel Schönau (BM Petriroda), Landrat Konrad Gießmann und Jürgen Beese (BM Hohenkirchen, v. l.) weisen auf die Vollsperrung während der Bauarbeiten hin.

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