"Man sollte kein Rennen verpassen!"

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Am 5. Juni eröffnet der Rennverein Gotha-Boxberg 2000 e.V. die diesjährige Renn-Saison. Wir sprachen mit dem Vorsitzenden Andreas Hacker über Pferde, Sponsoren und Wetten.

Herr Hacker, in wenigen Tagen wird die Startglocke der diesjährigen Saison erklingen. Wie aufgeregt sind Sie?

Natürlich sind wir als Organisatoren des Renntages gespannt, ob unsere Bemühungen die erhoffte Resonanz sowohl bei den Aktiven des Rennsports und insbesondere natürlich bei unseren rennsportbegeisterten Zuschauern aus Nah und Fern hervorrufen.

Sieben Rennen sind geplant. Welches sollten die Besucher auf keinen Fall verpassen?
Verpassen sollten man kein Rennen, denn die Ausschreibungen sind sehr unterschiedlich und jedes Rennen hat seinen Reiz. Höhepunkt des Renntages ist der Preis des Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, mit einer Gesamtdotierung von 5000 Euro.


Was machen Sie an so einem Renntag? Mit einem Fernglas die galoppierenden Rösser beobachten oder doch auch das Glück herausfordern und selber wetten?

Ein solcher Renntag ist für die Organisatoren ein richtig harter Arbeitstag und ich danke allen, die sich dafür aktiv ins Zeug legen. Mir fällt dabei die Aufgabe zu, mich um unsere Gäste zu kümmern. Natürlich beobachte ich auch die Rennen und gebe so manchem Pferd den einen oder anderen Euro mit auf den Weg.


Es wird immer schwerer für Vereine an Sponsoren zu gelangen. Warum sollten Sponsoren Ihrer Meinung nach Pferderennen unterstützen?
Sponsorensuche ist schwer, da haben Sie recht. Es ist jedoch gelungen, einige treue Unterstützer weiterhin für unsere Sache zu begeistern. Zusätzlich konnten neue Interessenten aus der Thüringer Industrie gewonnen werden, die zum Einen etwas für die Erhaltung der Rennen auf dem Boxberg, der einzigen Thüringer Rennbahn tun möchten, zum Anderen aber auch das wirtschaftliche Potential erkennen, das durch die Wahrnehmung der Veranstaltung sowohl im lokalen Umfeld, darüber hinaus jedoch auch deutschlandweit, erzielt werden kann.

Publiziert am 27. Mai 2011, in der aktuellen Ausgabe im Oscar am Freitag