“Matanë Malit” (Hinter dem Berg), Elina Dunis ECM-Debüt, ist eine musikalische Hommage an Albanien. Die Sängerin beschäftigt sich hier aus dem Blickwinkel der modernen, mit Improvisationsprozessen vertrauten Musikerin mit ihren Wurzeln. Ihre Jazz-Erfahrungen prägen ihre Forschungsreise durch Folksongs aus dem Balkan – mit wachem Bewusstsein für deren Atmosphäre, deren Klangwelt, ihre Strukturen, die Bedeutung hinter den Worten. Es geht darum, sich in den Dienst der Songs zu stellen, erklärt sie, und darum, sie durch die Wiederaneignung neu zu erfinden.
Selten war moderner Jazz so stimmungsvoll wie bei der jungen Sängerin Elina Duni. Die gebürtige Albanerin taucht die Volkslieder ihrer Herkunftsregion in zeitgenössischen Jazz höchster Güte. Sehnsüchtige Melodien und temperamentvolle Rhythmen aus dem Balkan treffen auf eine sensible, jazzig-akustische Linienführung. Zuoberst aber steht die wendige
und ergreifende Stimme von Elina Duni. Mit ihrem Quartett hat sie ein eigenes, leidenschaftliches Genre erfunden.
Mit beseelter Stimme, einer hinreißenden Bühnenpräsenz und getragen von den herausragenden Mitmusikern Colin Vallon am Piano, Patrice Moret am Bass und Norbert
Pfammatter am Schlagzeug, eroberte sie mit vorwiegend auf der Volksmusik aus dem Balkan basierenden Liedern die Konzertbühnen im Schnelltempo: Im 2009 waren es die
Hauptbühnen aller wichtigen Schweizer Jazz Festivals (Willisau, Cully, Schaffhausen etc.), aber auch diejenigen diverser Festivals im Ausland wie dem Grenoble Jazz Festival
(Frankreich) und dem Gaume Jazz Festival (Belgien). Daneben tourte die Band sehr erfolgreich durch viele Clubs im In- und Ausland.
Im Oktober erscheint ihr neues Album auf ECM, das bereits sehnsüchtig erwartet wird.





















