Nach Kitas und Schulen auch Jugendhäuser betroffen?

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Befremdet zeigte sich CDU-Ratsmitglied Dominik Kordon über eine seit einem Jahr ausstehende Beantwortung einer Stadtratsanfrage zum Sanierungsstand der Jugendhäuser in Erfurt.
Er wies dabei auf vermeintliche Mängel hin, die teils dazu führen, dass Einrichtungen nicht genutzt werden können. Diese Anfrage wurde bereits zur Stadtratssitzung am 27. Mai 2015 gestellt. Bisher gab es drei Zwischenantworten, welche die eigentliche inhaltliche Beantwortung nur weiter hinauszögerten.
Kordon kommentiert dazu: „Seit über einem Jahr ist es der Verwaltung nicht möglich, die Anfrage zu beantworten. Entweder will sie es nicht, weil man das Problem nicht eingestehen möchte, oder das Ausmaß ist so groß, dass die Bearbeitung enorme Ressourcen der Verwaltungsarbeit fressen würde. Beides bestätigt den Sanierungsbedarf bei den Jugendhäusern. Es ist schockierend, dass die Frage überhaupt gestellt werden musste. Die Nicht-Beantwortung und die fehlenden Aussagen zum Sanierungsstand attestieren der Verwaltung zu dem ein hohes Maß an Planlosigkeit.“
Die CDU-Fraktion wies bereits wiederholt auf den Sanierungsstau bei Schulen und Kitas hin. Nun scheint es, dass die Stadt auch bei den Jugendhäusern nicht vorbereitet ist. „Wenn nun Anfragen über ein Jahr nicht mehr beantwortet werden, deutet dies auf einen Notstand in höchstem Maße hin. Investitionen dürfen nicht immer weiter auf die lange Bank geschoben werden! Es wird Zeit, dass wir endlich koordiniert die Sanierung von Kitas, Schulen und Jugendhäusern angehen“, erklärt Kordon abschließend.

 

H&H Makler