Die Schau „40 Jahre GutsMuths-Rennsteiglauf“ wurde in veränderter Form bis 22. Juli 2012 verlängert. Neu dabei sind Zeugnisse aus der Zeit nach dem Taschenlampenstart 1975 – 84.
Der 40. Rennsteiglauf ist vorbei, aber noch nicht Geschichte! In Schnepfenthal hallt der Event in Form von einer komplexen Schau nach. Im Juni folgen der Rennsteig-Staffellauf und weitere Crossläufe, über die in der GutsMuths-Gedächtnishalle in Waltershausen-Schnepfenthal reflektiert wird.
Als ständige Ausstellung haben wir seit 2009 zwei Vitrinen zum GutsMuths-Rennsteiglauf eingerichtet. Dort zeigen wir u.a. echte Starternummern und Medaillen – jetzt nach dem 40. Kultlauf aktualisiert! Die Sonderausstellung setzt sich im 2. Stock mit zahlreichen Briefmarken, Münzen und Dokumenten zu Deutschlands beliebtesten Höhenwanderweg fort – „Briefmarken-Sammler-Verein Gotha 1890 e.V.“.
Auch Kunst kann in der komplexen Schau erlebt werden: „An der Wiege des Schulturnens“, Linde – Durchbruchplastik von Gerfried Fuhlbrügge. Im Vereinsraum hängen Rennsteig-Fotos und Zeichnungen von Kamen.P: „Über den Bergen rennt das weiße Licht!“ Als krönender Abschluss sind im Vereinsraum 10 Rahmen mit Postern, Startnummern, Ergebnisheften und Wimpeln von Manfred Lenz aus Waltershausen ausgestellt: – 10 x den Langen Kanten gelaufen: 1975 – 84! Dort kann auch ein signiertes Poster vom Laufbegründer Hans-Georg Kremer bewundert werden. Seien Sie gespannt, was Sie alles bis zum 22. Juli in Schnepfenthal über einen legendären Höhenweg, einen Kultlauf und seinen Namensgeber erfahren können!
Am 30. Juni um 14 Uhr findet eine Führung mit den Künstlern statt.
Die multifunktionale GutsMuths-Gedächtnishalle in Waltershausen-Schnepfenthal widmet sich auch der regionalen Kunst. Im großen GutsMuths-Saal präsentieren sich 7 bildende Künstler mit Arbeiten, die vorwiegend die Schönheit unserer Landschaften und Orte zeigen.
Sibylle Grübel arbeitet gemeinsam mit Michael Thiem in den unterschiedlichsten Techniken, der Pädagoge scharrt seit vielen Jahren Freizeitkünstler aus Waltershausen um sich und ihre letzte gemeinsame Ausstellung war vergangenes Jahr in der gesamten barocken Stadtkirche zu bewundern. Der vielseitige Kunsterzieher Harald Kutzleb (zuletzt am Gymnasium Ernestinum Gotha, jetzt wohnhaft in Waltershausen) ist unseren Gästen nicht unbekannt, im Januar 2011 eröffnete er gemeinsam mit seinen Kollegen von der Künstlergruppe „HOFATELIER Weimar-Niedergrunstedt“ den Reigen der Kunstausstellungen in Schnepfenthal. Danach hatte er eine gefeierte Personalausstellung im Schloß Tenneberg Waltershausen. Victor Zerta ist auch ein Wahl-Waltershäuser, er lebt aber schon seit Ewigkeiten hier und schafft Stadtlandschaften, zuletzt 2009 zur Ausstellung „800 Jahre Waltershausen“ auf Schloß Tenneberg ausgestellt.
Sigrid Heyn ist auch eine „Alt-Zugezogene“, den Ortsteil Schnepfenthal und die Landschaft am Fuße des Thüringer Waldes liebt sie sehr. Lange Zeit hatte sie „ein arbeitsreiches Leben für die Familie“. Erst in den 1990igern Jahren entflammte ihre Leidenschaft zur Malerei, die letzte eigene Ausstellung war 2002 im Löfflerhaus Gotha. Der Frauenarzt Dr. Frank Scheffel arbeitet in Gotha, lebt in Schnepfenthal und schafft in der wenigen Freizeit Zeichnungen, Aquarelle und Ölbilder zu unserer reizvollen Umgebung. Eine Personalausstellung? 1998 im Lutherhaus Eisenach!
Günther Schiering ist nicht hier wohnhaft, jedoch durch seine erfolgreiche Lehrertätigkeit seit 20 Jahren an der ehrwürdigen Salzmannschule Schnepfenthal aus der hiesigen Kunstszene nicht wegzudenken. In filigranster Technik schafft er naturalistische Kaltnadelradierungen verwunschener Landschaften!
Lassen Sie sich von der Thüringer Gegend und den hiesigen Künstlern in Schnepfenthal bezaubern!




















