Neue Wege gemeinsam gehen

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Eine Fachmesse der besonderen Art gibt es am Donnerstag (10. Oktober) an der Universität Jena: Der Forschungsverbund BASIS lädt zum Industrietag 2013. BASIS steht für „Bioanalytik und Oberflächen zur Integration in Systemen“. Der Verbund von Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Thüringen möchte erste Ergebnisse der Arbeit vorstellen und den Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft vertiefen.

„Eines unserer Ziele ist es, die Industriepartner mit den Studierenden zusammenzubringen“, sagt Prof. Dr. Klaus Jandt von der Universität Jena. Der Materialwissenschaftler bestreitet gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich S. Schubert und Prof. Dr. Klaus Liefeith (Heiligenstadt) die Session I „Neue Perspektiven in den Lebenswissenschaften“ am Industrietag.

„Mit dem Wachstumskern BASIS sind die industriellen und wissenschaftlichen Partner auf dem Gebiet der Biomedizin und Bioanalytik in Thüringen intensiver zusammengerückt und konnten durch sehr gute Ergebnisse in den Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an Biointerfaces die Grundlage für zukünftige neue Produktentwicklungen legen“, sagt Klaus Berka, der Vorstandsvorsitzende der Analytik AG Jena und BASIS-Sprecher. Der Industrietag BASIS sei deshalb eine hervorragende Plattform, die gemeinsame Schlagkraft und das Potenzial zu zeigen und dadurch Partner und Nachwuchs für die zukünftige strategische Weiterentwicklung zu begeistern.

Auch für die in Thüringen inzwischen sehr gut etablierte Biomaterialforschung sei die durch den Wachstumskern BASIS initiierte Netzwerkbildung ein Schritt in die richtige Richtung, betont der wissenschaftliche Koordinator des Wachstumskerns Prof. Dr. Klaus Liefeith vom Institut für Bioprozess- und Analysemesstechnik (iba) Heiligenstadt.

Auf dem Programm stehen Vorträge, Industriepräsentationen und eine Nachwuchsbörse. Zum Auftakt spricht Hans-Peter Hiepe vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Er ist Leiter des Referats 114 „Regionale Innovationsinitiativen; Neue Länder“ im Ministerium, das BASIS im Programm „Unternehmen Region – Innovative regionale Wachstumskerne“ fördert. Danach gibt es die Sessions „Neue Perspektiven in den Lebenswissenschaften“, „Industrielle Lösungen in der Bioanalytik“ und „Bioaktive Oberflächen und ihre Anwendung“.

Der Industrietag wird am Donnerstag (10. Oktober) um 9.00 Uhr eröffnet und endet um 17.00 Uhr. Ort der Veranstaltung ist der Uni-Campus (Carl-Zeiß-Straße 3). Wer teilnehmen möchte, wird um Anmeldung gebeten oder kann sich vor Ort anmelden: www.b2match.eu/basistreff2013.