Den Kauf eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs (HLF) 20/10 für die Stützpunktfeuerwehr Ohrdruf fördert der Freistaat Thüringen mit insgesamt 125.000 Euro. Einen darauf lautenden Förderbescheid übergab Thüringens Innenminister Jörg Geibert am Mittwochabend an Landrat Konrad Gießmann im Beisein von Ohrdrufs Bürgermeisterin Marion Hopf. Den restlichen Betrag über 400.000 Euro schultert der Landkreis Gotha im Jahr 2015. „Da wir nun heute schon die Fördermittel in den Händen halten, können wir die Ausschreibung und Beschaffung rasch angehen, um das Fahrzeug 2015 auch tatsächlich in Dienst zu stellen“, freute sich Landrat Konrad Gießmann über das grüne Licht aus Erfurt.
Das in der Summe 525.000 Euro teure Einsatzfahrzeug kann dank eines 2.000-Liter-Tanks sowohl zur Brandbekämpfung als auch zur technischen Hilfeleistung eingesetzt werden und bietet Platz für bis zu neun Kameraden. Das HLF 20/10 ersetzt einen Rüstwagen sowie ein Löschfahrzeug der Ohrdrufer Stützpunktfeuerwehr, die Anfang der 1990er Jahre beschafft wurden und inzwischen an der Verschleißgrenze angelangt sind.
Die Ohrdrufer Stützpunktfeuerwehr, deren Ausrückebereich sich von der Grenze zum Ilm-Kreis bis nach Georgenthal erstreckt, absolviert durchschnittlich rund 140 Einsätze pro Jahr. 2013 rief die Alarmglocke unwetterbedingt und infolge des Schlossbrandes die Floriansjünger sogar 204 Mal zum Einsatz.
(Bild: Ohrdrufs Bürgermeisterin Marion Hopf, MdL Evelin Groß, Landrat Konrad Gießmann, Ohrdrufs stellv. Stadtbrandmeister Patrick Keil, Innenminister Jörg Geibert, Andreas Rausch, stellv. Vereinsvorsitzender des FW-Vereins Ohrdruf, Kreisbrandmeister Silvio Werner, MdL Jörg Kellner und dem Zweiten Beigeordneten Thomas Fröhlich)























