Eine Woche nach dem ersten Saisonsieg der Gothaer Volleyballerinnen in der Regionalliga Ost mussten sie beim VV 70 Meiningen wieder eine 3:1 (17; -16; 9; 13) einstecken.
Schon der erste Blick in die Meininger Sporthalle ließ bei den Gothaerinnen und ihrem Trainer, der diesmal von Gabi und Jörg Fischer beim Coaching unterstützt wurde, schlechte Erinnerungen aufkommen. Eine große aber dunkle Halle mit rutschigem Belag, ähnliche Bedingungen hatte man bei der Niederlage beim TSV Leipzig.
Der erste Satz verlief ausgeglichen. Der VC Gotha spielte zwar besser im Angriff, hatte aber wegen des rutschigen Bodens, wie befürchtet große Probleme bei der Ballannahme. Dort leistete man sich ausgerechnet in der entscheidenden Phase gleich fünf Fehler und ermöglichte so den Gastgeberinnen den 25:17 Satzgewinn.
Im zweiten Satz änderte sich der Spielverlauf komplett. Der VC bekam endlich die Ballannahme auf die Reihe und spielte sehr stark. Meiningen spürte den Druck und versuchte letztendlich vergebens das eigene Spiel zu vereinfachen. Der VC Gotha spielte fehlerfrei, griff von allen Positionen erfolgreich an und dominierte den Gegner in diesem Abschnitt fast nach Belieben. Eine zwischenzeitliche 19:8 Führung unterstrich diese Dominanz. Doch ließen die Gothaerinnen am Satzende die Zügel zu sehr schleifen und brachten den VV damit zurück ins Spiel. Dennoch gewannen sie noch deutlich mit 25:16.
Leider hatte die gute Leistung im 3. Satz keinen Bestand. Die Gothaerinnen hatten wieder Riesenprobleme mit ihrer Standfestigkeit auf dem glatten Hallenboden und verloren völlig ihre spielerische Linie. Der VV Meiningen gewann den 3. Satz fast ohne Gegenwehr mit 25:9.
Nach dieser deutlichen Klatsche ließen die VC-Spielerinnen die Köpfe hängen. Trotz aller Bemühungen fanden sie keinen Zugriff auf das Spiel mehr. Dazu waren die Gegnerinnen, bei denen mit Claudia Holland-Moritz auch eine ehemalige Gothaer 2.Bundesligaakteurin spielte, zu erfahren und hatten außerdem mit ihrer Libera die beste Spielerin des Abends in den Reihen.
„Wir haben den besten Satz des VC Gotha in dieser Saison erlebt,“ sagte Trainer Kirill Oliynyk. „Doch wir wurden zurecht dafür bestraft, dass wir im 2.Satz nachgelassen haben und Meinigen zurück ins Spiel geholfen haben. Uns fehlt die Erfahrung, solche Spiele konstant durchzuspielen. Auch mit den Problemen mit dem Hallenboden muss man klarkommen. Der VV 70 Meiningen hat das Spiel verdient gewonnen und uns insbesondere im 3.Satz an die Wand gespielt.“
VC Gotha: Herold, Maillen, Bühring, Eisold, Scheler, Adler, Ollarius, Kühlmann, Heusinger, Horn, Strießbaum, Meyer.






















