„OB Bausewein hat kein Konzept für eine familienfreundliche Studentenstadt“

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Die CDU-Nachwuchspolitiker der Jungen Union fordern im Zuge des Beginns des neuen Hochschulsemesters mehr günstigen Wohnraum für Studenten.

Erfurts JU-Vizechef Dominik Kordon sagt dazu: „Gerade zum Beginn des neuen Semesters suchen viele neue Studenten eine Wohnung oder WG. Die Studenten kommen nach Erfurt und bemühen sich im September um Wohnraum. Die Zeit wird schon jetzt knapp, wenn Erfurt sich weiterhin als willkommensfreundliche Studentenstadt zeigen möchte.“

Die Junge Union sieht die Stadt Erfurt in der Pflicht aufgrund der steigenden Anzahl der Studenten in Thüringen. Sie verweist in diesem Zusammenhang auch auf die möglichen Anreizeffekte für private Investoren, in Zusammenarbeit mit der Stadt, freie Flächen zu finden und dort in Wohnraum zu investieren. In einer Stadtratsanfrage hatte sich Kordon, Erfurter Student und Stadtrat, daher auch an den Oberbürgermeister gewendet.

Während  sich beispielsweise die Studierendenzahl an der Erfurter Universität seit 2000 mehr als verdoppelt hat, ist im selben Zeitraum die Anzahl der Wohnraumplätze erheblich geringer gestiegen. Auch um die Ziele des Hochschulpaktes 2020 zu erreichen, müssen mehr Studenten aus anderen Bundesländern für den Studienstandort Erfurt begeistert werden. “Der Stadt fehlt eine Zukunftsstrategie, um für Studenten attraktiv zu sein und genügend günstigen Wohnraum vorzuhalten. Die Zeit drängt, da sich neue Investitionen nicht von heute auf morgen realisieren lassen.”

So sagt Kordon weiterhin: „Will Erfurt weiterhin eine zukunftsfähige und freundliche Studentenstadt sein, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Es ist bezeichnend, dass der OB in einer Antwort auf eine Stadtratsanfrage hin selbst sagt, dass Familienfreundlichkeit und ein preiswertes Semesterticket nötig sind. Leider hat der OB bis heute kein Konzept vorgelegt, dass diesem Umstand Rechnung trägt.“