Regelschule Crawinkel muss bleiben

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„Die kleinen Regelschulen haben viele Vorteile“, schätzt Dr. Werner Pidde, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Kultur und Bildung im Landkreis Gotha, ein. Dies ist das Fazit einer Arbeitsgruppe der SPD-Kreistagsfraktion nach dem Besuch der Regelschulen in Crawinkel und Ohrdruf.

Vor Ort haben sich die Kommunalpolitiker ihr eigenes Bild über die Schulen verschafft und sprechen sich einstimmig gegen die geplante Fusion der beiden Regelschulen aus.

Das in der Regelschule Crawinkel entwickelte Konzept der gebundenen Ganztagsschule, welches seit mehreren Jahren praktiziert wird, zahlt sich für die Schüler im vollen Umfang aus. Kein Schüler hat in den letzten Jahren die Schule ohne Abschluss verlassen. „Dieses Konzept 1:1 an den Standort Ohrdruf zu übernehmen, ist praktisch nicht möglich“, so Pidde.

Allein baulich sind in den vergangenen Jahren einige Hunderttausend Euro für neue Fenster, die Wärmedämmung und den Brandschutz in das Schulhaus investiert worden, auch aus Mitteln des Konjunkturpakets II. Diese Gelder wären mit Standortschließung in Crawinkel in den Sand gesetzt.

Publiziert: 14. März 2011, 10. 53 Uhr