Am Montagabend nominierten die CDU Mitglieder aus dem Wahlkreis 14 (Gotha I) den bisherigen Landtagsabgeordneten Jürgen Reinholz (58) als Direktkandidaten für die Landtagswahlen 2014.
Insgesamt 86 stimmberechtigte Teilnehmer zählte die Wahlkreisvertreterversammlung im Waltershäuser Freizeitzentrum. Amtsinhaber Jürgen Reinholz signalisierte bereits zu Beginn des Jahres erneut in seinem Wahlkreis zu kandidieren. Unterstützung erhielt er zudem vom CDU Ortsverband Waltershausen, der Jungen Union und Landrat Konrad Gießmann. Als Gegenkandidat schlug der Ortsverband Crawinkel den neu-gewählten Bürgermeister Heinrich Josef Bley vor. In der geheimen Abstimmung erhielt Reinholz 59 der abegebenen Stimmen (69 Prozent) und setzte sich damit deutlich gegen seinen Mitbewerber Bley (25 Stimmen) durch.
Seit mittlerweile zehn Jahren vertritt Reinholz den südlichen Teil des Landkreises Gotha im Thüringer Landtag. Der gebürtige Nordhäuser ist in seinem Wahlkreis fest verwurzelt. Im Zuge der friedlichen Revolution 1989/90 begann er sein politisches Engagement für die CDU. Viele Jahre war er als Stadtrat und Beigeordneter für die Stadt Waltershausen im Ehrenamt aktiv. Im Jahr 2003 ernannte ihn Dieter Althaus Reinholz schließlich zum Thüringer Wirtschaftsminister und nach den Landtagswahlen 2009 wurde er Ressortleiter für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz.
CDU Kreisvorsitzender Michael Brychcy durfte den frisch gekürten Kandidaten Reinholz als erster gratulieren. „Jürgen Reinholz ist der richtige Kandidat. Er ist als Minister gut vernetzt und den Menschen in seinem Wahlkreis eng verbunden.“, so Brychcy.
Reinholz bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und kündigte an unter vollen Einsatz im kommenden Jahr in den Wahlkampf zu starten. „Als Union müssen wir die Wahlkreise gewinnen, um rot-rote oder rot-rot-grüne Experimente in Thüringen zu verhindern!“, gibt sich der Landesminister kämpferisch. Auf diese Gefahr machte auch sein Fraktionsvorsitzender im Thüringer Landtag, Mike Mohring aufmerksam. Mohring kam eigens von den Koalitionsverhandlungen aus Berlin nach Waltershausen, um seinen Kollege bei dessen Nominierung zu unterstützen.






















