Röntgenfluoreszenzanalysegerät als Schenkung

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Ein Röntgenfluoreszenzanalysegerät der Firma SCHOTT ist jetzt im Rahmen einer Schenkung an das Otto-Schott-Institut für Materialforschung (OSIM) der Friedrich-Schiller-Universität in Jena übergeben worden.

„Wir möchten die seit mehr als vierzig Jahren existierende Kooperation des Technologiekonzerns SCHOTT und der Universität Jena, aus der bereits viele Impulse in der Materialentwicklung entstanden sind, weiter ausbauen“, so Dr. Roland Langfeld, Research Fellow der SCHOTT AG, und ergänzt: „Wir begrüßen die Neuausrichtung des Otto-Schott-Institutes, erst kürzlich konnten wir Professor Wondraczek die Zusage des SCHOTT Fonds zur Finanzierung einer Doktorandenstelle übermitteln. Wir freuen uns, mit dieser Unterstützung unsere Verbundenheit mit dem Institut zu dokumentieren. Den zukünftigen Materialwissenschaftlern wünschen wir viel Erfolg bei der Arbeit mit dem Analysegerät.“

Das Gerät wird am OSIM nun zur chemischen Charakterisierung von Gläsern und anderen Werkstoffen eingesetzt werden. „Wir freuen uns, dadurch eine weitere experimentelle Methode zur Verfügung zu haben, die uns zukünftig bei der Entwicklung neuer Werkstoffe helfen wird“, sagt Prof. Dr. Lothar Wondraczek. „Die chemische Analytik ist dabei gerade für die Charakterisierung von Synthese- und Prozessstrategien von Bedeutung, welche wir insbesondere für die Herstellung neuartiger Materialien für die Optik, aber beispielsweise auch für hochfeste Gläser, anwenden“, ergänzt der Inhaber des Lehrstuhls für Glaschemie am Institut für Materialforschung.

SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern mit 130 Jahren Erfahrung auf den Gebieten Spezialglas, Spezialwerkstoffe und Spitzentechnologien. Mit vielen seiner Produkte ist SCHOTT weltweit führend. Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik und Transportation. Das Unternehmen hat den klaren Anspruch, mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen zum Erfolg seiner Kunden beizutragen und SCHOTT zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu machen. SCHOTT bekennt sich zum nachhaltigen Wirtschaften und setzt sich bewusst für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt ein. In 35 Ländern ist der SCHOTT Konzern mit Produktions- und Vertriebsstätten kundennah vertreten. 15.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2012/2013 einen Weltumsatz von rund 1,85 Milliarden Euro. Die SCHOTT AG mit Hauptsitz in Mainz ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist Thüringens einzige Volluniversität. 1558 gegründet verfügt sie heute über ein breites Angebot von fast 200 Studiengängen und -fächern, das von Archäologie bis Zahnmedizin reicht. Fast 20.000 Studierende sind an der Universität Jena eingeschrieben, die ihrer Hochschule in verschiedenen Rankings und Studien immer wieder gute Studienbedingungen bescheinigen.
Die Universität Jena zeichnet sich durch eine hohe Forschungsdynamik aus. Traditionell pflegt sie einen interdisziplinären angelegten Arbeitsstil sowie eine intensive Vernetzung mit außeruniversitären Forschungsinstituten und der Wirtschaft. Die Forschung wird seit mehreren Jahren systematisch neu ausgerichtet und ist auf fünf Schwerpunktbereiche fokussiert:
– Optik, Photonik und photonische Technologien
– Innovative Materialien und Technologien
– Dynamik komplexer biologischer Systeme
– Laboratorium Aufklärung
– Menschen im sozialen Wandel
Insbesondere der wissenschaftliche Nachwuchs wird an der Universität Jena besonders gefördert. Mit ihrer bundesweit als beispielhaft anerkannten Graduierten-Akademie setzt sie auf optimale Qualifikation und höchste Qualitätsstandards. Mehr als 120 Kooperationsvereinbarungen mit Hochschulen in aller Welt unterstreichen die internationale Ausrichtung der Universität Jena.

Foto: Am Röntgenfluoreszenzanalysegerät im Otto-Schott-Institut für Materialforschung (OSIM) der Friedrich-Schiller-Universität stehen Ursula Walter (l.), Leiterin Analytik bei SCHOTT, und die OSIM-Chemielaborantin Nadja Buchert.
(Foto: Jan-Peter Kasper/FSU)