Schipanski: „Föderalismus ist der Sargnagel der Digitalisierung“

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Der Chef des Bundeskanzleramtes, Prof. Helge Braun (CDU) (links), und der CDU-Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski. Foto: Emanuel Cron

Der Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben, Prof. Dr. Helge Braun (CDU) und der digitalpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Tankred Schipanski (CDU), haben mit IT-Unternehmern aus Thüringen über die Digitalisierung in Deutschland debattiert. Das berichtete Emanuel Cron, der wissenschaftliche Mitarbeiter und Leiter des Wahlkreisbüros in Gotha.

In der Debatte hätten Unternehmer darauf hingewiesen, dass ein starker IT-Mittelstand vor Ort in Thüringen wichtig sei und die Unabhängigkeit von großen US-Internetkonzernen gestärkt werden muss. Bundeskanzleramts-Chef Prof. Helge Braun habe betont, dass es eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Behörden geben müsse. Tankred Schipanski forderte mehr bundesweite Regeln: „Der Föderalismus ist der Sargnagel der Digitalisierung. Wir müssen schneller in der Gesetzgebung und beim Fördern innovativer Geschäftsmodelle werden. Für einheitlichere Regeln müssen wir im Zweifel auch ans Grundgesetz ran“, so der Digitalpolitiker.

Der direkte Austausch zwischen Bundespolitikern und regionalen Unternehmensvertretern sei von allen Teilnehmern als außerordentlich wertvoll bewertet worden. Das ITnet Thüringen e. V. kündigte an, solche Gesprächsformate in der Zukunft fortführen zu wollen.

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