Mit dem Duell gegen die Bayer Giants aus Leverkusen steht Science City Jena am Sonntagnachmittag ab 17.00 Uhr in der Sparkassen-Arena vor einer richtungsweisenden Partie.
In der Partie zwischen dem Harmsen-Team und dem deutschen Basketball-Rekordmeister (14 Titel) empfängt der Tabellendritte den 13. der Liga, geht als vermeintlich klarer Favorit in die Begegnung. Doch völlig unabhängig von dieser aus Jenaer Sicht sehr angenehmen Momentaufnahme hatte jeder Akteur der Gäste schon einmal einen Ball in der Hand, weiß wie das Spiel funktioniert und wird darauf brennen, den Thüringern die erste Niederlage in der neuen Arena zuzufügen.
„Leverkusen ist ein junges, motiviertes Team, dass unter Berücksichtigung der letzten Ergebnisse langsame seinen Rhythmus gefunden zu haben scheint“, sagt Trainer Björn Harmsen nach der Video-Analyse. „Die Gäste konnten fünf ihrer letzten sieben Begegnungen gewinnen, konnten durch diese Erfolgserlebnisse ausreichend Selbstbewusstsein tanken“. In der Tat zogen sich die ‚Riesen vom Rhein‘ am eigenen Schopf aus dem anfänglich sehr tiefen Niederlagen-Sumpf heraus, liegen nach einem 1:11-Saisonstart mittlerweile aussichtsreich im Rennen um den „Klassenerhalt“. Mit zwei bzw. vier Punkten Abstand vor Karlsruhe, Magdeburg und Cuxhaven auf Platz 13 liegend, werden die Giants in Jena alles daran setzen einen „Big Point“ einzufahren.
„Für unsere Spieler geht es darum, den Gegner ernst zu nehmen, mit Demut und dem entsprechenden Respekt in die Partie zu starten. Wie das letzte Spiel in Nürnberg gezeigt hat, gewinnt keine Mannschaft in der Liga seine Begegnungen im Vorbeigehen, muss sich jedes Team seine Siege erarbeiten und verdienen“, sagt Harmsen, der erwartet, dass die Gäste mit einer Zone versuchen werden Science City Jena in Bedrängnis zu bringen. Nicht zuletzt deshalb werden heute primär die Dreier-Experten der Saalestädter gefordert sein, um die stabile Zone der Leverkusener aufzuweichen.
Während Jenas fast makellose 8:1-Heimbilanz nur durch die Niederlage gegen Gießen getrübt wird, die weiße Weste in der Sparkassen-Arena nach den beiden Siegen gegen Gotha und Heidelberg jedoch noch unbefleckt ist, stehen die Jungs um Sim, Mayr und Co. gegen die Riesen vom Rhein vor der Herausforderung mit einer konzentrierten und fokussierten Leistung in die Schranken zu weisen. Nicht zuletzt die Stimmung auf den Rängen wird dabei eine entscheidende Rolle spielen. „Unsere Fans waren bei jedem unserer Heimspiele ein wichtiger Impulsgeber um das Parkett als Sieger verlassen zu können, sowohl in Lobeda als auch in der Arena, sagt Harmsen in der Hoffnung auf eine stimmungsvolle Kulisse. Die Mission „Riesen kürzen“ kann beginnen…






















