Die Wettkampfgemeinschaft aus Universität und Fachhochschule Jena hat sich sensationell für die Endrunde der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Basketball der Herren qualifiziert. Im Turnier gegen die WG Berlin, die WG Magdeburg und die WG Halle setzte sich das Team von Trainer Jan Sauerbrey gegen alle Konkurrenten durch und tritt nun als erster Vertreter für den Freistaat beim Finalturnier am 7. Und 8. Juli in Tübingen an.
Im ersten Spiel des Tages trat die WG Jena gegen die WG Halle an, die mit Frieder Diestelhorst einen ehemaligen Spieler des Jenaer Zweitligateams in seinen Reihen hatte. Ihn hatte man aber gut im Griff und offensiv konnte man auf eingespielte System zurück greifen, da der größte Teil der Spieler die ganze Saison in der 2. Regionalliga für den USV Jena erfolgreich spielte. Das erste Viertel gewann man 15:11, im zweiten Abschnitt stockte der offensive Motor etwas und so stand es zur Halbzeit 24:24.
Im dritten Viertel ließ man nur einen Korb aus dem Feld zu, insgesamt gelangen Halle gegen die aggressive Defense nur 6 Punkte und das Spiel ging mit 37:30 ins letzte Viertel. Hier schloss Halle noch einmal auf und konnte das Spiel bis zum 43:40 aus Jenaer Sicht offen halten. Dann bewies man an der Freiwurflinie Nervenstärke und holte man 48:41 den ersten Sieg des Tages.
Nach der Niederlage Berlins gegen Magdeburg traf man auf die Wettkampfgemeinschaft aus der Hauptstadt, die auf Spieler von insgesamt 6 Hochschulen zurückgreifen kann. Hier tat man sich zunächst schwer gegen die Zonenverteidigung, traf von außen nicht viel und lag schnell im Rückstand. Doch das 12:17 nach den ersten 7 Minuten schien Ansporn genug und insbesondere Marcus Lohse zeigte nun seine Klasse, legte mit 11 Punkten 4 mehr auf als die gesamte Berliner Mannschaft bis zur Halbzeitpause.
Der dritte Spielabschnitt fiel wieder zugunsten Berlins aus. Ganze 4 Dreier verwandelten die Spieler und verkürzten so auf 41:38 vor dem letzten Viertel. Hier blieb es bis 2 Minuten vor Schluss spannend, dann aber erzielte Jena 8 Punkte in Folge und siegte am Ende mit 62:51.
Da Magdeburg auch gegen Halle erfolgreich war stand im letzten Spiel des Tages ein echtes Finale an. Der Sieger der Partie sollte sich für die Endrunde der Deutschen Hochschulmeisterschaften qualifizieren.
Aufgrund der Bedeutung des Spiels legten beide Teams mit entsprechender Intensität los. 16:15 führte Jena nach dem ersten Spielabschnitt. Mitte des zweiten Viertels konnte man sich dann erstmals mit 5 Punkten absetzen, musste aber sogleich drei Dreier von Magdeburg hinnehmen. 35:31 führte man knapp zur Halbzeit. Im dritten Viertel konnte man sich gleich zu Beginn vorentscheidend auf 48:33 absetzen, lag zur Viertelpause mit 57:46 in Front.
Das letzte Viertel wurde dann mehr zum Schaulaufen. Magdeburg war sichtlich erschöpft und Jena konnte auf eine ausgeglichene und tiefe Bank zurück greifen. 75:59 hieß es am Ende und die Freunde über die Qualifikation zur DHM Endrunde war groß.
Das Turnier, organisiert durch den Hochschulsport der Uni Jena, verlief reibungslos und zahlreiche Zuschauer kamen bei den spannenden Spielen in der USV Sporthalle auf ihre kosten.
Thomas Fritsche





















