Tagesdienst: Conni Winkler

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Guten Tag liebe Leser,

heute ist Freitag, der Dreizehnte, für manche ein Tag zum Fürchten, für die meisten ein Tag wie jeder andere und für ein paar wenige ist er sogar ein Glückstag.
Zum Beispiel hatte der Komponist Arnold Schönberg, Erfinder der Zwölftonmusik, panische Angst vor der Zahl 13. Makabererweise starb er an einem Freitag, dem Dreizehnten. Er litt unter der sogenannten Triskaidekaphobie. Menschen, die an dieser Phobie leiden, meiden alles was mit der Zahl dreizehn zu tun hat.
Man bringt die Zahl mit den 13 versammelten Menschen beim letzten Abendmahl Jesu Christi in Verbindung, weil der Verräter Judas Ischariot der dreizehnte Anwesende war. Die Aussage, der 13. sei der Verräter gewesen – aus logischen Gesichtspunkten unhaltbar –, wird aber in diesem Zusammenhang gerne verwendet. Lange hieß die 13 im deutschen Volksmund das Dutzend des Teufels.
Bei den Germanen und Japanern galt die 13 als Glückszahl. In der jüdischen Tradition ist die 13 ebenfalls eine Glückszahl und ein Symbol Gottes, weil sie über der Zwölf steht.
Auch heute ist der Aberglaube noch wirksam. Viele Airlines haben keine dreizehnte Reihe in ihren Flugzeugen, in manchen Hotels wird die Zimmernummer 13 ausgelassen und in einigen Hochhäusern gibt es keine dreizehnte Etage. In der Formel Eins wird auch niemals die Nummer 13 als Startnummer vergeben.
Bezieht sich die Phobie nur auf Freitag, den Dreizehnten, nennt man sie Paraskavedekatriaphobie. Betroffene, die stark darunter leiden, sagen Termine oder Reisen ab, die auf so einen Tag fallen. Gleichzeitig geht aus einer Studie hervor, dass an solchen Freitagen drei- bis fünfmal mehr Arbeitnehmer krankgeschrieben werden als im Durchschnitt.
Nun, ich bin hier und hatte noch nie ein Problem mit diesem Tag. Schauen Sie aus dem Fenster, blauer Himmel, die Sonne scheint, das ist doch ein gutes Zeichen für einen Freitag und ein guter Start ins Wochenende.

Also bleiben Sie schön entspannt.
Bis bald!