Guten Morgen liebe Leser!
Eines brennt mir auf dem Herzen: Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit, auch wenn wir sie noch nicht ganz als diese wahrnehmen, wird man einfach etwas besinnlicher. Und irgendwie auch christlicher. Gehen Sie Heiligabend in die Kirche? Wenn nein, warum nicht? Und wenn ja, warum? Ich gehe – obwohl ich getauft und konfirmiert bin, nicht wegen eines Glaubens, sondern einfach weil es Tradition geworden ist. Denn: Kann man heutzutage wirklich noch glauben? Also so richtig glauben? Mit Adam und Eva, mit Noah und seiner Arche und allem Drum und Dran? Wie soll sich ein Glaube über die Evolutionstheorie und andere wissenschaftlich fundierte Tatsachen hinwegsetzen? Gelten ‚Gläubiger‘ heute als naiv? Ich rede nicht vom Finanzwesen … Obwohl es auch in diesem geschäft eine interessante These wäre. Zurück zum Thema: Anselm von Canterbury erbrachte im 11. Jahrhundert einen theoretischen, genauer ontologischen Gottesbeweis. Zusammengesasst lautet er: Wenn so viele an die Existenz eines Ungewissen glauben, muss es dieses auch irgendwie geben. Natürlich formulierte er es wesentlich überzeugender (und länger). Letztlich kann ja jeder an das glauben, was er möchte … bis zu einem gewissen Punkt: Religionskriege. Allein das Wort verwirrt schon. Aufgrund meiner Religon führe ich einen Krieg. Geht’s noch? Und wenn waschechte Christen ‘glauben‘, sie hätten mit diesem Quatsch nichts am Hut, stimmt das wohl aktuell. Jedoch erinnere ich vorsichtig an die Kreuzzüge. Um das klarzustellen, ich möchte weder Religionen kleinreden, noch Christen in ihrer Ehre angreifen, ich möchte hinterfragen. Außerdem unterstützen etliche Glaubenseinrichtungen unserer Breiten Diakonien und Waisenhäuser und und und! Auch das sei nicht unerwähnt. Ich hoffe ich konnte zum Nachdenken über ein konservatives, doch stets aktuelles Thema in der modernen Welt anregen.
Bis bald
Max Meß





















