Theologen der Universität Jena und Pfarrer berichten am 27. Januar von Eindrücken aus der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

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Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau wurde am 27. Januar 1945 befreit. Dieser Termin wird inzwischen als „Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ begangen.

„Gerade in der gegenwärtigen Zeit haben wir guten Grund, diesen Termin nicht achtlos vorübergehen zu lassen“, sagt Klaus Petzold, Religionspädagogik-Professor der Universität Jena im Ruhestand. „Wir werden daher den Abend des 27. Januar im Alten Rathaus entsprechend gestalten.“ Das geschieht in Kooperation mit der Stadt Jena und dem Förderverein der Theologischen Fakultät.

Im zweiten Teil der Gedenkveranstaltung werden Lesungen von Autorinnen und Autoren aus Jena vorgetragen, die in den letzten zehn Jahren an einer der jährlichen Gruppenfahrten in die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau teilgenommen haben. Sie berichten von ihren Eindrücken sowie den Nachwirkungen des KZ-Besuchs in ihrem persönlichen und gesellschaftlichen Leben. Die Lesungen werden ergänzt durch musikalische Darbietungen und ausgewählte Dokumente einer eigenen Ausstellung, die nach Gedenkstättenfahrten entstanden ist. Eine Veröffentlichung dazu aus der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig liegt seit Kurzem im Buchhandel vor.

Klaus Petzold (Hg.): Das hat mich verändert. Gruppenfahrten in die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und nach Kraków in den Jahren 1979-2010. 44 Autorinnen und Autoren berichten von ihren Eindrücken und den Nachwirkungen der Fahrten in ihrem Leben.

Termin: Freitag, 27.1.2012, 20.15 Uhr

Ort: Rathausdiele im Alten Rathaus der Stadt Jena

Eintritt: frei