Über den Vater des modernen Journalismus

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Gustav Freytag – Schriftsteller, Journalist und bedeutender liberaler Politiker im 19. Jahrhundert – gilt als Vater des modernen Journalismus. Viele Jahre seines Lebens, zwischen 1851 und 1895, verbrachte er jeden Sommer in Gotha-Siebleben. Nur dort, so sagte er, hätte er die nötige Ruhe zum Arbeiten.

Wie umfangreich das Wirken von Gustav Freytag in Siebleben tatsächlich war, darüber möchte jetzt der Heimatgeschichtsverein Siebleben e. V. mit einer eigenen Publikation aufklären. Die Kreissparkasse Gotha unterstützt dieses Vorhaben mit 700,00 Euro.

Vereinsmitglied Reinhard Ponick (70) weiß, dass sich damit das erste Mal ein Buch direkt und ausschließlich mit dem Leben Freytags in Siebleben beschäftigt: „Natürlich gibt es eine Vielzahl von Büchern über das Leben, Wirken und die Werke von Gustav Freytag. Wir und die Stadt Gotha sind die einzigen, die 2015 den 120. Todestag und 2016 den 200. Geburtstag ehren wollen. Es war unser Anliegen, auch im Hinblick auf diese beiden Jubiläen dieses Buch zu veröffentlichen.“

Mehr als ein Jahr intensive Arbeit finden so in naher Zukunft einen würdigen Abschluss. Soviel sei schon verraten: Das Buch ist nach einem bekannten Ausspruch Freytags benannt: „Wie die Götter zweigeteilt – Gustav Freytag in Siebleben“. In zwei Teilen werden zum einen die Jahre seines Wirkens in Siebleben und die Frage nach dem „Warum gerade Siebleben?“ erörtert und zum anderen die Zeit nach dem Tod bis heute beleuchtet.

Im Juli 2014 unterstützte die Kreissparkasse elf Vereine und Einrichtungen mit insgesamt 2.775,00 Euro.