VC Gotha testete in Berlin

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Zu zwei Testspielen weilte das 1.Bundesligateam des VC Gotha am Wochenende in Berlin. Ungeachtet der finanziellen Probleme des Vereins bereitet sich die Mannschaft weiter konzentriert und professionell auf die am 1.Oktober beginnende Saison vor.

Erstmals in der Vorbereitung bei den Gothaern dabei war Ariel Hilman. Der Israeli stieß direkt von seiner Nationalmannschaft zum Team.

Am Sonnabend war Ligakonkurrent Netzhoppers KW/Bestensee der Gegner. Am Ende stand es 1:3 aus Gothaer Sicht. Trainer Jörg Schulz nutzte beide Partien zu letzten Experimenten. So spielte in Bestensee Ákos Hoboth Libero und Isaac Kneubuhl rückte auf die Außenposition. Dieser Wechsel ist eine der Optionen für die kommende Saison. Erfreulich auch die Tatsache, dass Hilman im ersten gemeinsamen Spiel schnell die Bindung zu  Zuspieler „Vince“ Devany fand. Unter diesen Umständen war Schulz mit dem Spiel gegen die Netzhoppers nicht unzufrieden, da es in weiten Teilen recht ausgeglichen verlief.

Am Sonntag wartete mit den Berlin Recycling Volleys (zuvor SCC Berlin) ein Spitzenteam auf die Thüringer. Auch ohne ihre bei der derzeit laufenden EM spielenden Nationalspieler sind die Berliner exquisit besetzt. Das bewiesen die Hauptstädter bei ihrem 3:0 Erfolg. Auch in dieser Begegnung musste der VC auf den noch verletzten zweiten Zuspieler Santino Rost verzichten, der jedoch schon wieder mit der Mannschaft trainiert.

Gegen Berlin offenbarten sich besonders in Drucksituationen noch einige Abstimmungsprobleme, die in den verbleibenden Trainingseinheiten abgestellt werden sollen. Der zuletzt ebenfalls angeschlagene Schnellangreifer Michael Andrei zeigte sich verbessert und sollte so eine echte Alternative in der Mitte darstellen.