Veit-Bach-Festspiele Wechmar 2012

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Bach-Stammort Wechmar: Sie kommen aus den verschiedensten Orten in Thüringen und Hessen, sie sind Frauen und Männer, die sich jede Woche im Landhaus Studnitz in Wechmar treffen, um den traditionellen und den modernen Chorgesang zu pflegen. Fast so alt wie der Wechmarer Heimatverein, so alt ist auch sein Chor, den einst Ingeborg Stier gründete und der sich unter der Leitung von Silke Gössel, Ina Lesch und Regino Schmidt prächtig weiter entwickelte.

Heute haben sich die Wechmarer mit den Seebergern zu gemeinsamen Auftritten vereint. Der Seeberger Robert Maria Schreier ist bereits seit einigen Jahren Chorleiter für den Chor des Wechmarer Heimatvereins und betreut auch seine Gesangsvereinigung Seebergen, die auf eine mehr als einhundertjährige Geschichte blicken kann. Erst im vorigen Jahr feierten die Seeberger ihr rundes Jubiläum und der Kreisseniorentag legte das beste Zeugnis davon ab, wie qualifiziert die Chortraditionen in beiden Orten gepflegt werden und wie gut der gemeinsame Gesang klingen kann.

Die Sänger kommen aus acht verschiedenen Orten. Es sind Frauen und Männer aus Wechmar, Günthersleben, Georgenthal, Seebergen, Wandersleben und Gotha in Thüringen, aber auch aus Sontra und Dudenrode in Hessen die sich in Wechmar wohlfühlen und hier gemeinsam singen.

Für die Veit-Bach-Festspiele vom 7. bis 9. September 2012 haben sie wieder drei neue Titel einstudiert, die mit Schwung ins 19. Jahrhundert entführen, der Zeit, als sich Pfarrer Kerst und Schultheiß Stichling im „Kirchendonner um Sankt Viti“ stritten, wie die Kirche der Zukunft in Wechmar aussehen möge. Karten sind an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Foto: Lutz Ebhardt

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