Zum schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 4

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Am Dienstag, 22.09.2015, gegen 00:30 Uhr kam es auf der
Bundesautobahn 4 zwischen den Anschlussstellen Bucha und
Magdala, in Fahrtrichtung Frankfurt, zu einem schweren
Verkehrsunfall.

Aus noch ungeklärter Ursache überschlug sich der Pkw BMW 525d
einer vierköpfigen Familie. Eine 14-Jährige erlag noch am Unfallort
ihren schweren Verletzungen. Der 45-Jährige Familienvater, die 39-
Jährige Mutter und die 20-Jährige Tochter wurden schwer verletzt.
Sachverständige und Unfallermittler sind noch vor Ort. Der
Unfallbereich des 3-spurigen Autobahnabschnittes ist derzeit voll
gesperrt.

Es besteht der Verdacht, dass ein kleinerer gelber Autotransporter mit
polnischem Kennzeichen in den Unfall verwickelt ist. Dieser müsste
einen Schaden hinten rechts aufweisen. Hinweise bitte an die
Autobahnpolizei, 07629 Schleifreisen, Telefon 036601 – 700 oder jede
andere Polizeidienststelle.

 

1. Ergänzung zur Medieninformation der Landeseinsatzzentrale
„Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 4“ vom
22.09.15, 04:15 Uhr

Die verunfalle Familie stammt aus Darmstadt.
Als Unfallursache wird ein Reifenplatzer vermutet, infolgedessen das
Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn abgekommen ist.
An einer Böschung überschlägt sich das Fahrzeug.
Die 14-jährige Tochter ist nicht angeschnallt und wird aus dem Auto
geschleudert. Sie erliegt noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen.
Die Eltern und die ältere Schwester kommen ins Klinikum Jena und werden
stationär aufgenommen.

Die A 4 war in Richtung Frankfurt/M. bis 06:15 Uhr voll gesperrt, was für
Stau und Behinderungen auf der Umleitungsstrecke in Jena sorgte.
Der gesuchte Autotransporter wurde 8:45 Uhr bei Nohra gefunden. In
welchem Zusammenhang dieser mit dem Unfall steht, wird derzeit ermittelt.

2. Ergänzung zur Medieninformation der Landeseinsatzzentrale
„Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 4“ vom
22.09.15, 04:15 Uhr

Bei dem gesuchten Autotransporter handelt es sich um einen polnischen
Kleintransporter. Das Fahrzeug hat mit dem eigentlichen Unfall nichts zu tun.
Der 59-jährige polnische Fahrer hatte als Erster unmittelbar nach dem Unfall
des BMW mitten auf der Fahrbahn an der Unfallstelle angehalten. Er war
jedoch nicht ausgestiegen um Hilfe zu leisten oder hat nach Hilfe gerufen.
Ein weiterer Lkw kam dahinter nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und fuhr
leicht auf den polnischen Kleintransporter auf. Danach entfernte sich der
polnische Fahrer pflichtwidrig von der Unfallstelle. Wegen der Unfallflucht
und der unterlassenen Hilfeleistung legte die Staatsanwaltschaft Erfurt eine
Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 EUR fest.

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