Kreuch: „Kein Spaß, viel Gewerbesteuer zu erzielen”

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Bildschirmfoto: OaF

Gotha (red, 8. Juni). „Kommunal“ – das inoffizielle Mitteilungsblatt des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) – hat einen längeren Beitrag über Gothas OB Knut Kreuch veröffentlicht.

Darin übt er scharfe Kritik ausgerechnet an einer Haupteinnahmequelle der Kommunen, der Gewerbesteuer: „Sie treibt uns in dem einen Jahr den Haushalt hoch und im Januar kommen dann die Unternehmen mit ihren Rückforderungen”, wird Kreuch zitiert.

Es sei nicht so, dass Kommunen mehr Geld hätten, würde die Gewerbesteuer steigen: „Alle Einnahmen aus dieser Steuer sind immer nur eine Momentaufnahme.” Aber gerade diese „Momentaufnahmen” würden dann der Maßstab sein, woran die Kreisumlage und die Höhe der Zuweisungen des Landes berechnet würden.

Bildschirmfoto: OaF

Würde es Ende des Jahres viel Gewerbesteuer geben, die aber im Januar zurückgefordert werde, kämen die Kommunen in Schwierigkeiten: „Es macht gar keinen Spaß, viele Einnahmen über die Gewerbesteuer zu erzielen”, zitiert KOMMUNAL OB Kreuch: “Die Gewerbesteuer ist für uns Kommunen im Osten eine Crux, die uns wirklich lähmt.”

Der komplette Artikel auf der Homepage von KOMMUNAL

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