Eine Mannschaft für die Geschichtsbücher: Blue Volleys Gotha im Goldenen Buch der Residenzstadt

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Kapitän Christoph Aßmann bei der Unterschrift

Anfang Mai gelang den Blue Volleys Gotha unter der Leitung von Trainer Robert Werner eine kleine Sen­sation. Das Team wurde zum ersten Mal gesamtdeutscher Meis­ter der 2. Volleyball-Bundesliga.

Das blieb auch in der Heimat nicht unbemerkt. Die Stadtspitze – Oberbürgermeister Knut Kreuch, Bürgermeister Ulf Zillmann und der Erste Beigeordnete Peter Leisner – lud das Team und Verantwortliche des Vereins ins Historische Rathaus ein.

Trainer, Manager, Spieler und Präsident verewigten sich Anfang Juni im Goldenen Buch der Stadt Gotha. Für Knut Kreuch ein besonderer Anlass: „Ihr seid alle Kinder dieser Stadt. Wir sind extrem stolz.“ Der Eintrag solle die Arbeit des Vereins nicht nur in dieser Saison, sondern auch in Zukunft würdigen.

Marco Reimer, Präsident des Volleyball Clubs Gotha, lobte im Verlauf der Veranstaltung die Zusammenarbeit mit der Stadt. Sie sei stets konstruktiv und wohlwollend verlaufen.
Weiterhin warten muss der Verein auf den Aufstieg in die 1. Volleyball-Bundesliga – obwohl: „Die bewuss­te Entscheidung, weiter in der 2. Liga zu bleiben, ist richtig“, erklärte Reimer. Es müsse noch viel geschehen, bevor die Blue Volleys diesen Schritt gehen könnten, so der Präsident. Besonders an „Man-Power“ und einem stärkeren finanziellen sowie wirtschaftlichen Gerüst werde noch gearbeitet. „Hier ist die 1. Liga noch einmal eine ganz andere Hausnummer“, resümierte Reimer.

Knut Kreuch möchte diesen Weg die Stadt im Rücken mittragen. „Ich erkenne die Perspektive und Ziele der Vereinsleitung. Es wird mit Sinn und Verstand gearbeitet“, sagte der Oberbürgermeister. Beisteuern wolle die Stadt etwa eine neue und moderne Sporthalle.
Die Einladung ins Rathaus diente auch einem anderen Zweck. „Als Verein können die Blue Volleys die Jugend für Sport begeistern. Ihr seid Vorbilder und motiviert junge Menschen“, richtete sich Kreuch an die Spieler vor Ort. Gotha zeige damit Gesicht. Und das nicht nur in der Region. Die Namen Blue Volleys und Gotha seien inzwischen in ganz Deutschland bekannt, freute sich das Stadtoberhaupt.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich im Oscar am Freitag-Magazin, Ausgabe 6 (2026)

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