
Für die Friedenstein Stiftung Gotha geht ein erfolgreiches Jahr 2025 zu Ende. Die Veranstaltungen und Ausstellungen lockten so viele Besucher wie noch nie auf den Friedenstein.
Das allein liegt jedoch nicht nur an den spannenden Vortragsreihen und vielfältigen Exponaten. „Das Stadtjubiläum zu 1250 Jahren Gotha hat den Besucherandrang verstärkt. Mit dem Thüringentag im Mai und dem Friedensteinfest im Oktober hatten wir zwei unglaubliche Höhepunkte“, weiß Dr. Tobias Pfeifer-Helke, Direktor der Friedenstein Stiftung.
Passend dazu erlebten die Besucher im Herzoglichen Museum zwei vielversprechende Ausstellungen. Mit „Gotha genial?!“ und „Chinas Gold und Gothas Schätze“ allein wurden rund 44.000 Menschen angelockt. „Insgesamt besuchten 234.000 Personen den Friedenstein und 149.500 davon ausschließlich die Museen“, sagte Pfeifer-Helke. Das Jahr sticht damit deutlich heraus. 2022 und 2024 empfing die Friedenstein Stiftung jeweils rund 144.000 Besucher.
Auch im Jahr 2026 soll der Besucherandrang nicht abreißen. Deshalb haben sich die Friedenstein Stiftung und ihre Kooperationspartner zusammengefunden und ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm zusammengestellt. Als Höhepunkte stehen zwei Ausstellungen in den Startlöchern. „Ab dem 12. April beginnen wir mit der Ausstellung ‚Coburg/Gotha/1826‘, die den 200. Geburtstag des Doppelherzogtums Sachsen-Coburg und Gotha würdigt. Ab dem 5. September startet dann ‚Rembrandt 1632‘, in der dem Künstler gedacht wird“, erklärte Pfeifer-Helke.
Für Letzteres hat sich die Friedenstein Stiftung einen alten Bekannten an Bord geholt. Schon 2015 gestalteten die – damals noch unter dem Namen Stiftung Schloss Friedenstein – und die Hessen Kassel Heritage eine Ausstellung zum Künstler Lucas Cranach.
„Mit unseren Ausstellungen tragen wir auch ein Stück Gotha in die Bundesrepublik und in die ganze Welt“, schloss der Stiftungsdirektor.




















