Die Lucas-Cranach-Schule ist die erste Schule in Gotha, die offiziell den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ trägt. Das teilte Anne-Juliane Pogander, Geschäftsführerin der Diakoniewerk Gotha gGmbH, mit. Mit einem feierlichen Festakt in der Turnhalle wurde die Aufnahme in das bundesweite Netzwerk gewürdigt.
Mehr als 70 Prozent der Schülerinnen und Schüler des Förderzentrums sowie der Lehrkräfte hatten sich zuvor in einer geheimen Abstimmung für die Teilnahme ausgesprochen. Damit verpflichtet sich die Schule, sich aktiv gegen jede Form von Diskriminierung einzusetzen und entsprechende Projekte dauerhaft im Schulalltag zu verankern.
Die Auszeichnung hat auch über die Schule hinaus Bedeutung: Bundesweit gehören rund 5.000 Schulen dem Netzwerk an, in Thüringen sind es 82 Einrichtungen. Die Lucas-Cranach-Schule übernimmt damit eine Vorreiterrolle in Gotha.
Der Festakt machte das Engagement der Schulgemeinschaft sichtbar. Neben der feierlichen Übergabe der Schulplakette präsentierten die Schülerinnen und Schüler eigene Beiträge aus Tanz, Theater und Film. Schulleiter Thomas Hoffmann betonte: „Wir wollen nicht nur einen Titel tragen, sondern im Alltag zeigen, wofür wir stehen – gegen Ausgrenzung und für ein offenes Miteinander in unserer Stadt.“
Als Pate begleitet der Gothaer Sportler Andy Dittmar die Schule auf ihrem weiteren Weg. In seiner Ansprache stellte er die Bedeutung von Zusammenhalt und Fairness in den Mittelpunkt: „Dass Gotha nun mit dieser Schule im Netzwerk vertreten ist, ist ein wichtiges Zeichen – gerade für junge Menschen.“
Mit der Aufnahme setzt die Lucas-Cranach-Schule ein deutliches Zeichen für Vielfalt, Respekt und eine solidarische Stadtgesellschaft.























