Feuerwehren: Ausbildung kann wieder beginnen

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Sammelbild Foto: freeimages.com

Ab kommendem Mittwoch, 16. Juni, können die Feuerwehren im Landkreis Gotha wieder mit der Standortausbildung beginnen. Darüber hat das Landratsamt die Städte und Gemeinden am heutigen Freitag informiert.

Zwar ist das im Entwurf vorliegende Ampelkonzept des Thüringer Innenministeriums, das als Leitfaden die Ausgestaltung der Ausbildung regeln soll, noch nicht in Kraft getreten. Landrat Onno Eckert zieht den Startschuss allerdings jetzt angesichts der sinkenden Inzidenzzahlen und des anhaltenden Trends vor. Er weiß, dass entbehrungsreiche Monate hinter den Kameradinnen und Kameraden liegen und die Sehnsucht nach einem geregelten Ausbildungsbetrieb insbesondere in der bleiernen Lockdown-Zeit groß war: „Dass die Floriansjünger erst jetzt wieder an den Start gehen können, erklärt sich aus deren großer Bedeutung: Ein einziger Positivfall im Rahmen einer Ausbildung hätte mehrere Kontaktpersonen in die Quarantäne versetzt. Damit wäre die Einsatzbereitschaft infrage gestellt – und ein Risiko im Brandschutz und der allgemeinen eingegangen worden, das nicht vertretbar war.“ Eckert, selbst aktiver Feuerwehrmann in seinem Heimatort Crawinkel, dankt den Floriansjüngern der Region für das aufgebrachte Verständnis und die Geduld. Wie wichtig die einsatzbereite Wehren in der Region sind, hätten die jüngsten Unwetter wieder in aller Deutlichkeit gezeigt.

Ganz ohne Vorkehrungen wird es dennoch nicht gehen: Gemäß des Ampelkonzept-Entwurfes sind Hygienekonzept und Benennung der verantwortlichen Personen die Maßgabe; bei der Ausbildung unter Dach ferner ein negativer Testnachweis. Die Kreisausbildung sowie die Atemschutzübungen werden ebenfalls schrittweise wieder aufgenommen; hierzu informiert der Kreisbrandinspektor nochmals direkt.

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