Gotha: Veränderungen im Kaufhaus Moses

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Robert Luhn. Foto: Bernd Seydel

Gotha (red/bs, 28. September). Im Zuge der Eröffnung des Einkaufsmarkts in der Gartenstraße wird es auch Veränderungen in der Gothaer Innenstadt geben.

Robert Luhn, Geschäftsführer des Kaufhaus Moses in Gotha, bedauert die Entscheidungen, die beim Drogeriemarkt dm gefällt wurden. “Wir hatten über viele Jahre lang eine sehr angenehme Zusammenarbeit”. dm belegte die Westseite im Erdgeschoss des Kaufhauses. Anfang November wird der Drogeriemarkt aus der Erfurter Straße ausziehen.

Auf Nachfrage bei der dm-Pressestelle erklärte Marcel Mikaczo, dm-Gebietsverantwortlicher: „Wir befinden uns aktuell in laufenden Gesprächen mit dem Eigentümer und versuchen, eine für alle einvernehmliche und akzeptable Lösung um die vakante Ladenfläche im Kaufhaus Moses zu finden. Grundsätzlich können wir bestätigen, dass wir im November diesen Jahres einen neuen Standort in Gotha belegen werden. Über weitere Einzelheiten können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Auskunft geben.“ Der neue Standort wird in der Gartenstraße sein, wie es entsprechende Ankündigungen auf Bauschildern ausweisen.

Geschäftsführer Luhn ist mit dieser Entscheidung nicht glücklich. “Wir wissen, dass unsere Kunden den Mix aus Drogeriemarkt und Kaufhaus gut gefunden haben.” Die Sortimente der beiden Läden ergänzten sich sinnvoll.

Wie es mit den demnächst leeren Ladenflächen weitergeht, steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht fest. “Wir halten es für wichtig”, so Luhn, “dass die Gothaer Bürger in der Innenstadt ein breites Angebot verschiedener Einzelhändler finden. Das ist ein wichtiger Aspekt einer lebendigen Einkaufszone.”

Das ist auch einer der Gründe, weshalb man die dm-Flächen nicht mit einem eigenen Moses-Angebot füllen möchte. Robert Luhn: “Wir hätten durchaus Ideen, was wir an dieser Stelle tun könnten. Aber wir wollen das ganz bewusst nicht. Wir wünschen uns Vielfalt in unserem Haus.”

Fliesenstudio Arnold

2 KOMMENTARE

  1. “ Unternehmen ist das Gegenteil
    von unterlassen .“

    Zu einer lebenswerten Stadt,
    zum “ Wohnen und Wohlfühlen“
    gehört ein attraktiver Handel ,
    Gewerbe und Gastronomie.
    Die Verantwortlichen Politiker
    in der Stadt müssen die
    Rahmenbedingungen schaffen,
    und die Händler müssen freundlich
    Ihren Kunden die “ Tür öffnen „,
    und vorallem müssen sie
    jeden Tag “ unternehmen und handeln. “
    Federico

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