Am gestrigen Dienstagabend wurde im Gothaer Tivoli ein neuer Vorstand des SPD-Ortsvereins im Rahmen einer Mitgliedervollversammlung gewählt. Dabei trat Matthias Hey (Foto:Archiv), der die Gothaer SPD seit 2009 führte, nicht noch einmal für dieses Ehrenamt an. Das bestätigte die Gothaer SPD in einer Pressemitteilung. Darin heißt es:
In seinem letzten Rechenschaftsbericht ging Hey deshalb auf die Aktivitäten des Ortsvereins in den letzten anderthalb Jahrzehnten ein. Sozialdemokrat zu sein, bedeute nicht nur, am 8. März Blumen an Frauen zu verteilen, sondern sich das gesamte Jahr einzusetzen, das habe die SPD in Gotha mit Erfolg unter Beweis gestellt. Er verwies dabei besonders auf die Unterstützung der vielen Ehrenamtlichen durch Hilfsaktionen, Spenden und dem mittlerweile etablierten großen jährlichen Ehrenamtsempfang für alle Vereine. Nebenher habe man mit den Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen stets achtbare Ergebnisse für die SPD in Gotha erkämpfen können.
Der langjährige Landespolitiker schwor die Mitglieder auf die Herausforderungen der kommenden Monate ein, „bald will jemand Kanzler werden, der Superreiche als Leistungsträger bezeichnet, ihnen die Steuervorteile belässt und gleichzeitig Sozialleistungen kürzt und diejenigen mit höheren Abschlägen bestraft, die früher in Rente gehen“, so Hey. Er dankte allen, die ihn in den letzten fünfzehn Jahren unterstützten und schloss seine letzte Rede als Vorsitzender mit den Worten „Es war mir eine Ehre!“
Als Dank für seine jahrelange Arbeit wurde Matthias Hey danach zum Ehrenvorsitzenden der Gothaer SPD ernannt.
Als seine Nachfolgerin wurde nun Christiane Kullmann gewählt, die bereits im Mai neues Mitglied der SPD im Stdatrat wurde, ihre Stellvertreter sind Gabriele Reichstein, ehrenamtliche Beigeordnete der Stadt Gotha, und Peter Leisner, der hauptberuflich Gothas Beigeordneter ist. Neuer Schatzmeister ist nun André Pfeifer, als Beisitzer wurden Anja Rauch, Martin Wolf und Marcel Andreß wurden gewählt, die beiden neuen Revisoren sind Markus Reinders und Torsten Daum.
„Wenn wir weiter so engagiert arbeiten, muss uns um die Zukunft der Gothaer SPD nicht bange sein“, freut sich Christiane Kullmann als frischgebackene Vorsitzende in ihrem Schlusswort an die Mitglieder.























