Gräfenhain: Posaune trifft Saxophon

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Zu einem außergewöhnlichen Konzert lädt der Freundeskreis Thielemann-Orgel am kommenden Wochenende in die Gräfenhainer Kirche ein. Diesmal wird nicht die Orgel im Mittelpunkt des Geschehens stehen, sondern der Posaunist Conny Bauer und der Saxophonist Warnfried Altmann.

 

Beide sind sich im Laufe der Jahre immer wieder bei ihren musikalischen Projekten, für die sie stets besondere akustische Räume ausgesucht haben, begegnet. Seit Herbst 2016 treffen sie sich zu intensiven Sessions. Aus ihrer Neugier, der Freude am experimentellen Zusammenspiel und dem Wunsch, mit ihren jeweils eigenen unverwechselbaren Klängen in einen Dialog zu treten, ist dieses Duo entstanden. Den Besucher erwartet ein spannungsvolles Konzert in freier Improvisation.

WARNFRIED ALTMANN, geboren 1958, studierte an der Musikhochschule Dresden im Hauptfach Saxophon und arbeitete einige Jahre als Musiker in Big Bands. Seit Anfang der 80er Jahre spielt er in verschiedenen Jazzformationen und komponiert. Hauptschaffensfeld ist für ihn die Improvisation, die ihn auch mit Künstlern anderer Bereiche, wie Tanz, bildende Kunst und Literatur zusammengeführt hat. Er hatte von 1990 – 2010 einen Lehrauftrag für Improvisation an der Magdeburger Universität. Seine musikalische Arbeit wurde in zahlreichen Rundfunk – und Fernsehaufnahmen und in CD-Produktionen dokumentiert. Eine intensive Konzerttätigkeit führt ihn jedes Jahr durch ganz Deutschland und das europäische Ausland.

CONNY BAUER, geboren 1943, studierte nach autodidaktischen Anfängen als Sänger und Gitarrist an der Dresdener Musikhochschule Posaune. Er spielte in Bands wie der „Modern Soul Band“, „FEZ“ oder „Synopsis“, dem späteren „Zentralquartett“. 1974 gab er sein erstes Solo-Konzert und fasziniert seitdem das Publikum mit seiner einzigartigen Spielweise. Bauer tourte durch Europa, die USA, Südamerika und Japan. Er spielt mit international-renommierten Musikern wie Peter Brötzmann (sax), William Parker (b), Louis Moholo (dr) oder Barry Guy (b). Conny Bauer wurde bereits vielfach für seine Musik ausgezeichnet. So erhielt er u.a. mit seinem Solo-Programm „Der gelbe Klang“ einen Platz auf der Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie „Grenzgänge“.

Das Konzert beginnt am kommenden Sonntag, dem 16. Juli, um 17 Uhr.

(Eintritt 10 €, ermäßigt 8 €)

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