Marcel Andreß über Führungswechsel beim Thüringentag: „Mit Zuversicht und Freude“

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Oberbürgermeister Knut Kreuch und Candy Wetterhahn

In einer Pressemitteilung äußert sich Marcel Andreß von der Gothaer SPD-Stadtratsfraktion zum Wechsel der Leitung des Thüringentages. Er schreibt:

„Es freut mich außerordentlich, dass Candy Wetterhahn nun die verantwortungsvolle Aufgabe als Generalbevollmächtigter des Festjahres in Gotha übernommen hat. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Veranstaltungsbereich und seiner umfassenden Expertise wird er maßgeblich dazu beitragen, den MDR-Osterspaziergang, den Thüringentag und die weiteren Höhepunkte des Festjahres zu einem vollen Erfolg zu führen.

Dass er nach seiner fristlosen Kündigung im Sommer 2024 diese Aufgabe erneut übernimmt, unterstreicht seine Hingabe und tiefe Verbundenheit mit Gotha. Ich habe vollstes Vertrauen in seine Fähigkeiten und bin überzeugt, dass er die anstehenden Herausforderungen erfolgreich bewältigen wird – auch wenn es eine anspruchsvolle Aufgabe ist, den bereits entstandenen Schaden zu begrenzen und zu beheben.

Zudem bin ich erleichtert, dass der ehemalige Geschäftsführer Enrico Heß nun abberufen wurde. Aus meiner Sicht hat er nicht nur bei der Organisation des Thüringentages, sondern auch in vielen anderen Bereichen als Geschäftsführer versagt. Als damaliges Mitglied des Aufsichtsrates der KulTourStadt Gotha GmbH, als Mitglied des Hauptausschusses und als Stadtratsmitglied hatte ich mich ursprünglich für seine Einstellung ausgesprochen, um erstmals den Chefposten der Gesellschaft mit einem in Gotha geborenen Mann zu besetzen. Leider hat er meine Erwartung in keiner Weise erfüllt.

Besonders problematisch war sein Umgang mit den Mitarbeitern der KulTourStadt Gotha GmbH, der zu zahlreichen Kündigungen führte und dazu, dass der Gesellschaft wertvolle und gut qualifizierte Fachkräfte verloren gingen. Zudem wurden wichtige Aufgaben in der Vorbereitung des Thüringentages, wie die Vertragsabschlüsse mit Händlern und die Ausarbeitung eines Sicherheitskonzepts, sträflich vernachlässigt, und die Zusammenarbeit mit den städtischen Ämtern war erheblich gestört. Angesichts dieser gravierenden Mängel war die Entscheidung zur Abberufung unumgänglich.“

Foto: Bernd Seydel

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