Pressekonferenz beim Gothaer Oberbürgermeister

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Die heutige (5.4.) „PK“ beim „OB“, wie der Termin in Pressekreisen abgekürzt wird, war in dieser Woche alles andere als kurz. Jeden Donnerstag informiert Oberbürgermeister Knut Kreuch über die Geschehnisse in der Stadt Gotha. Natürlich ist die Pressekonferenz auch eine gute Gelegenheit, Fragen an das Stadtoberhaupt zu richten.

Das wurde auch getan. Zwei Fragen standen im Raum. Die erste thematisierte den Stadtteil Uelleben. Dort findet am heutigen Nachmittag eine Demonstration statt. Sie hat das Ziel, sich gegen eine „finanzielle Bürgerbeteiligung“ zu positionieren. Die Ernst-Thälmann-Straße und die Obere Marktstraße sollen saniert werden. Ein Teil dieser Kosten soll auf die Anwohner umgelegt werden. In einem speziellen Fall ist dabei von 40.000 Euro die Rede. Das sei allerdings ein sehr großes Haus mit großem Grundstück und damit nicht der Beitragsdurchschnitt. Zudem gehen diese Beiträge noch runter. Kreuch sprach in der Pressekonferenz beispielsweise von 1.000 oder 5.000 Euro, die die Bürger gegebenenfalls abtreten sollen.

Die Demonstration am Nachmittag wird Knut Kreuch besuchen. Er will sich natürlich dazu äußern und auch die Senkung der Beiträge bekannt geben. Außerdem äußerte sich Kreuch enttäuscht darüber, dass er zu der Demo nicht als Redner eingeladen wurde, dafür aber andere Kandidaten für die baldige Oberbürgermeister- sowie Landratswahl.

Bei dem Thema Kommunalwahlen am 15. April fand ein weiteres Thema den Weg auf den Tisch: Bei einer Podiumsdiskussion im Pub The Londoner in Gotha waren vor einigen Woche alle Kandidaten für die Wahl des Gothaer Oberbürgermeisters eingeladen. Darunter natürlich auch der Amtsinhaber, der erneut kandidiert. Ein Thema an jenem Abend waren die Blitzer in Gotha. Kreuch sagte in diesem Zusammenhang: „Ich sehe ja die Bilder derer, die dort geblitzt werden.“

Das wäre datenschutzrechtlich zumindest bedenklich. Allerdings spielt es keine Rolle, da der Oberbürgermeister diese Äußerung als Scherz verstanden wissen will.

Neben diesen Fragen und vielen weiteren Themen nutze „OB“ Kreuch die „PK“, um über das diesjährige Gothardusfest zu informieren. „Alpenpanorama – Gotha adelt Liechtenstein, Österreich und die Schweiz“ lautet das Motto vom 4. bis 6. Mai 2018 in der Residenzstadt.

Dazu in aller Kürze:
Erstmalig wird das Höhenfeuerwerk nicht über der Orangerie stattfinden. Es ist dann über dem Herzoglichen Museum zu sehen. Dafür kann der Veranstalter übrigens nichts.
Auf Initiative zweier Schülerinnen des Gymnasiums Ernestinum tritt Wincent Weiss am Samstagabend in Gotha auf. Die Schülerinnen hatten einen Brief an den Oberbürgermeister geschrieben, in dem sie sich den Pop-Musiker wünschten.
Es wird auf dem Buttermarkt wieder einen Mittelaltermarkt geben.
Zum zweiten Mal wird sich ein Rummel auf dem Parkplatz neben der Kreissparkasse befinden.
Bühnen befinden sich wie immer auf dem Neumarkt, dem unteren Hauptmarkt (Kinderprogramm) und natürlich auf dem oberen Hauptmarkt.
Das Riesenrad steht dann wieder vor dem Schloss.

Beim Thema Sicherheit gibt es Neuigkeiten, die auf Aufregung stoßen könnten. Ab 19 Uhr sind auf dem Neumarkt und oberen Hauptmarkt keine Taschen erlaubt! Kleine Taschen, ca. in DIN A4-Größe, dürfen mitgeführt werden. Dieser Umstand wird vor allem Besucher, die mit dem Rad, Zug oder Bus anreisen, besonders betreffen.

Auf dem Gelände sind ebenfalls Glasflaschen und Hunde verboten.

Nach knapp zwei Stunden war die Pressekonferenz im Gothaer Rathaus beendet. Sie werden in Kürze mit allen Informationen des Pressegespräches auf oscar-am-freitag.de versorgt.

 

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