Ramelow: Weder Schule noch Urlaub werden an Impfung gekoppelt sein…

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In Thüringen werden auch in Zukunft die Schule, noch der Urlaub an eine erfolgreich absolvierte Impfung gekoppelt sein. Das hat Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) am Dienstag in einer Online-Pressekonferenz nach dem Impfgipfel der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel klargestellt.

Gleichzeitig bestätigte der Thüringer Regierungschef, dass es in Thüringen definitiv keine Impftermine für Kinder von 12 bis 16 geben wird, solange die EMA (European Medicines Agency, die Redaktion) keine Zulassung erteilt habe.

Zugleich orientiere sich Thüringen in seinen eigenen, von der Kassenärztlichen Vereinigung betriebenen Impfzentren „selbstverständlich an den Empfehlungen der Staatlichen Impfkommission.“

Bodo Ramelow verwies darauf, das Bundeskanzlerin Merkel beim Impfgipfel überzeugend auf die Abwägung verwiesen habe, ob Eltern diese Impfung ihrer Kinder auch möchten – und ob sich diese Entscheidung auf die Gesundheit der Kinder oder auf die Gesundheit Dritter beziehe.

Eine Voraussetzung für die Impfung von Kindern sei zudem, dass Kinderärzte vor Ort sein müssen. „Das ist eine Bedingung!“, so Ramelow, der nochmals darauf hinwies, dass sich in dieser Frage der Staat „besonders zurückhaltend“ verhalten müsse.

Gleichzeitig schloss der Ministerpräsident aus, dass die Regierung ein „mobiles Angebot für die Schulen machen“ werde. Auch mobile Impfteams würden in Schulen nicht eingesetzt.

Maik Schulz

 

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