Rechtsmediziner Püschel im NDR: „Angst ist überflüssig“

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Klaus Püschel, Vortrag im Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege zu Exhumierung und Identifizierung von Soldaten und Flugzeugbesatzungen aus dem Zweiten Weltkrieg, Dezember 2015. Foto: Axel Hindemith, Creative Commons CC-by-sa-3.0, Wikipedia

Klaus Püschel ist Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Er und sein Team obduzieren seit Beginn der Pandemie die Menschen, die in Hamburg im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben sind.
Laut Püschel haben alle Verstorbenen mindestens eine Vorerkrankung gehabt. Allein etwa 80 Prozent der mehr als 140 Untersuchten litten unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Durchschnittsalter der Toten liegt bei 80 Jahren.
Dennoch meint der Pathologe: „Die Angst, dass das ein Killervirus ist und dass viele daran sterben werden, ist völlig überflüssig“, so Püschel. „Wir müssen uns ja klar machen: Wir wollen ja nicht in einem Glaskasten sitzen. Wir können uns nicht vor allem schützen. Und dieses Virus ist eine vergleichsweise geringe Gefahr.“ Auch für die Alten und Kranken sei das Virus mitnichten ein Todesurteil. „Auch dort werden die meisten die Krankheit überstehen“, sagte Püschel.

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