Schützentradition in Gotha: Fördervereinsgründung vor 30 Jahren

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Briefmarke der Deutschen Post AG zum Jubiläum des DSB im Jahr 2011.

Gotha (red, 14. Juli). Vor 30 Jahren, im Juni 1991, kam der Uelzener Helmut Harms zum ersten Mal nach Gotha – ein Aufenthalt, der nicht ohne Folgen blieb.

Bei der Reise zum Anlass des 130. Jahrestages der Gründung des Deutschen Schützenbundes (DSB) besuchte Harms, damals Lehrreferent des Nordwestdeutschen Schützenbundes, die Gründungsstätte des DSB in Gotha.

Die Eindrücke des Besuchs blieben Harms erhalten und mit dem Gothaer Theo Bonsack initiierte er ein Schützentreffen in Goslar mit dem Ziel, den Erhalt und die Pflege der Gründungsstätte zu fördern. Am 14. August 1994 gründete sich dann schließlich der „Förderverein Deutsche Schützentradition“, später umbenannt in „Förderverein für das Deutsche Schützenmuseum und die Gründungsstätte Gotha e. V.“.

Eigentlich sollte in diesem Jahr ein weiteres Kapitel der Schützentradition in Gotha geschrieben werden, denn die Residenzstadt sollte Treffpunkt für den 62. Deutschen Schützentag sein. Aufgrund der Pandemielage wurde die Delegiertenversammlung aber schließlich in einer digitalen Alternative durchgeführt.

Nun blicken die hiesigen Schützen nach vorn: Der Thüringer Schützenbund plant nach eigenen Angaben, sich für die Aus­rich­tung des 66. Deut­schen Schützen­tages 2029 zu be­wer­ben.

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