Seit 2018 existiert das Regionalmanagement „Thüringer Bogen“ des Landkreises Gotha und des Ilm-Kreises.
Ende 2025 wurde eine Fortführung des Konzepts bis 2029 beschlossen. Gothas Landrat Onno Eckert zeigte sich erfreut darüber, dass dem Regionalmanagement weiterhin Vertrauen entgegengebracht wird. „Mit dem Thüringer Bogen werden nicht nur Projekte und Unternehmen mit finanziellen Mitteln unterstützt. Wir etablieren gleichzeitig auch eine Marke und damit ein regionales Selbstbewusstsein.“
Jährlich stehen 375.000 Euro zur Verfügung, um die Wirtschaftsregion zu stärken. Dies geschieht unter anderem durch die Teilnahme an Messen, zum Beispiel der an Grünen Woche in Berlin, durch die Förderung von Projektpartnern bei wirtschaftlichen Vorhaben sowie durch Maßnahmen zur Nachwuchsförderung sowie Fachkräftesicherung.
Dabei werden bereits einige etablierte Projekte des Regionalmanagements fortgeführt. Unter anderem gibt es weiterhin Azubi-Speed-Datings sowie die Regionalkonferenz als Plattform für Austausch und Netzwerkbildung.
„Der Landkreis Gotha und der Ilm-Kreis sind in Thüringen sehr starke Wirtschaftsregionen. Wir müssen uns nur noch stärker zeigen“, erklärte Onno Eckert mit Nachdruck.
So sei es möglich, mit den Stärksten zu konkurrieren – in diesem Fall mit Eisenach und dem Wartburgkreis.
Auch Regionalmanagerin Carolin Schmidt (Foto) sei von der bisherigen Arbeit überzeugt. Derzeit laufen noch 37 Projekte über die Projektförderung. Das Azubi-Speed-Dating hatte 2025 rund 500 junge Menschen mit den vielfältigen Unternehmen aus der Region vertraut gemacht, und die Werbeaktionen wecken das Interesse in beiden Landkreisen. „Ich wünsche mir für die kommende Förderperiode, dass noch mehr Unternehmen ihre Ideen an uns herantragen – egal ob Berufsorientierung, Marketing oder auch Projekte zur Forschung und Entwicklung“, so Schmidt. Es sei wichtig, die Strahlkraft der Wirtschaftsregion weiter zu erhöhen.
Schwieriger werden wohl die Verhandlungen ab 2029 über eine erneute Fortführung. Dann nämlich laufen die Fördermittel des Freistaats Thüringen aus, die derzeit immerhin noch 60 Prozent des Budgets ausmachen.
Dieser Beitrag erschien ursprünglich im Oscar am Freitag-Magazin, Ausgabe 1 (2026)




















