Waldbahn-Chef Koch: „Kleinbus wird nicht mehr eingesetzt“

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30. März, 12 Uhr
Gotha. Jüngst machte ein Bild eines völlig überfüllten Kleinbusses in den sozialen Medien die Runde. Dabei handelte es sich um ein Fahrzeug der Thüringer Wald- und Straßenbahn.

Wegen der Bauarbeiten auf der Friedrichstraße fährt das Gothaer Unternehmen seit 16. März im Schienenersatzverkehr zwischen Huttenstraße und Hauptbahnhof. „Dafür haben wir zwei große Busse im Einsatz – normalerweise. Am Donnerstag konnte aus technischen Gründen einer der beiden nicht fahren. Deshalb haben wir den Kleinbus, der 16 Sitz- und 10 Stehplätze hat, im Einsatz“, erklärte TWSB-Geschäftsführer Karl-Heinz Koch auf Anfrage von „Oscar am Freitag“.

Der Bus soll aber nicht mehr eingesetzt werden. Vorsorge sei getroffen: im Fall aller Fälle werde ein weiterer Bus der Firma Wollschläger & Partner GmbH angemietet und zum Einsatz kommen.

Wollschläger ist einer der Partner in der VLG, der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Gotha. Dazu gehören außerdem die Lorenz & Sohn GmbH, die Büchner Omnibus GmbH und der Omnibus- und Güterverkehr Klaus Gessert e. K.

Die VLG sichert den öffentlichen Busverkehr zwischen Fahner Höhe und Rennsteig im Auftrag des Landkreises Gotha mit 42 Linien, die im Jahr auf 4,3 Mio. Fahrplankilometer kommen.

Ergänzung, 30. März, 13 Uhr:
Der Kleinbus fährt immer noch zum jetzigen Zeitpunkt. Das wurde „Oscar am Freitag“ mitgeteilt. Wir haben erneut bei der Waldbahn nachgefragt: Weil die Reparatur am großen Bus länger dauere als vermutet, sei das so, korrigierte Geschäftsführer Koch seine erste Aussage von heute Morgen. Er rechne aber damit, dass im Laufe des Tages der Fahrzeugwechsel vorgenommen werden kann.

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