Anzahl der Corona-Infizierten ist in Jena um fünf auf 133 gestiegen

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Die Stadtverwaltung Jena hat in den vergangenen 24 Stunden fünf neue Corona-Infektionsfälle gezählt. Damit steigt die Anzahl der von einer Infektion betroffenen Menschen in Jena auf 133. Vier befinden sich im stationären Krankenhaus-Aufenthalt, bei zwei Menschen besteht derzeit ein schwerer Krankheitsverlauf. Das berichtet die Stadtverwaltung Jena.

Die Gesamtzahl der von der Krankheit Genesenen wird mit 24 angegeben, die Anzahl der Todesfälle beträgt nach wie vor eins.

Fiebersprechstunde und Infektsprechstunde
In den letzten Tagen gab es immer wieder Anfragen zur Fiebersprechstunde und Infektsprechstunde. Oft wurden beide verwechselt oder gleichgesetzt.
Die Fiebersprechstunde läuft über die Hotline der Stadt Jena – 03641-49 3333 – und wird von der Kassenärztlichen Vereinigung durchgeführt. Dort bekommt man bei Vorliegen einer medizinischer Indikation Termine für einen einen Test auf das Coronavirus.
In der Infektsprechstunde werden Patienten behandelt, die aufgrund von typischer Symptomatik in Verdacht stehen, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben. Termine zur Infektsprechstunde werden über den Hausarzt vermittelt.

Stadt stattet Pflegeheime mit medizinischer Schutzausrüstung aus
Alle 12 Pflegeheime in Jena sind heute mit einer Lieferung Masken und Handschuhen versorgt worden. Alle Ausrüstungen kommen aus städtischen Beständen, nicht vom Land Thüringen.
Die Stadt Jena beschafft auch weiterhin Ausrüstung, um Pflegeheime, ambulante Pflegedienste und Therapeuten (Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, etc.) mit medizinischer Schutzausrüstung auszustatten.

Mund-Nasen-Bedeckung ist zusätzlicher Schutz
Das Gesundheitsamt der Stadt Jena hat noch einmal darauf hingewiesen, dass das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung einen zusätzlichen Schutz darstellt. Die Hygieneregeln, wie das häufige Händewaschen (30 Sekunden, mit Seife) und der Mindestabstand von 1,5 Metern müssen weiterhin eingehalten werden. Auch das RKI empfiehlt nun das vorsorgliche Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, auch wenn man selbst keinerlei Symptome zeigt. Man könne damit das Risiko verringern, eine andere Person durch Husten, Niesen oder die eigene Atemluft beim Sprechen anzustecken.

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