Nach Brandeinsätzen in Jena: Feuerwehren gut aufgestellt

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Peter Schörnig, Fachdienstleiter der Jenaer Feuerwehr und der Dezernent für Sicherheit, Benjamin Koppe

Jena: Am Samstag Abend und am darauffolgenden Sonntag mussten wieder mehrere Wehren alarmiert werden um die Folgen eines leichten Unwetters zu beseitigen. Der Gesamteinsatzleiter löste am Sonntag gegen 15 Uhr das Unwetterkonzept aus und beorderte alle Freiwilligen Feuerwehren in Sitzbereitschaft in die jeweiligen Gerätehäuser. Die Auswirkungen waren in Jena zum Glück überschaubar. Trotzdem waren alle Wehren mit über 100 Einsatzkräften bis ca. 22:30 Uhr im Einsatz und beseitigten Gefahren durch umgestürzte Bäume und herabstürzende Dachziegel.

Diese Leistungen würdigt Dezernent Benjamin Koppe: „Wir wissen, was unsere Feuerwehr in Jena und im Besonderen unsere Freiwilligen Feuerwehren tagtäglich leisten. Aus diesem Grund wird intensiv an der Verbesserung der Aus- und Fortbildung gearbeitet. Beispielhaft möchte ich die neue Atemschutzübungsanlage nennen. Auch an der infrastrukturellen Optimierung wird mit Nachdruck gearbeitet. Im Zuge des Neubaus des Katastrophenschutzlagers in Göschwitz wird die Situation der Freiwilligen Feuerwehren Göschwitz und Winzerla dergestalt optimiert, dass die zur Verfügung stehende Infrastruktur saniert wird und weitere Flächen zur Verfügung gestellt werden. In Lützeroda kann absehbar das neue Gerätehaus bezogen werden.“

Der Brandschutzbedarfs- und Entwicklungsplan der Stadt Jena wird derzeit fortgeschrieben und gliedert das Gebiet der Stadt Jena in drei Ausrückebereiche. „Diese enge Zusammenarbeit mit den gut ausgebildeten Freiwilligen Feuerwehren Jenas ist uns besonders wichtig. Wir sehen uns darin in der Förderung der vergangenen Jahre bestärkt. Nur so kann ein effektives Brand- und Sicherheitskonzept in Jena sichergestellt werden“, erläutert der Fachdienstleiter der Feuerwehr, Peter Schörnig, die aktuelle Situation. „Selbstverständlich muss bei allen Baumaßnahmen berücksichtigt werden, dass diese den Brandschutz befördern und nicht gefährden sollen. Mehrere, parallel verlaufende Baumaßnahmen an Feuerwehrgerätehäusern sind daher suboptimal, sodass es einer geplante Reihenfolge bedarf. Als nächstes wird ein Neubau in Zwätzen angestrebt, zu dem es bereits vor mehreren Wochen Gespräche mit den Kameraden, der Wehrleitung und dem Ortsteilbürgermeister gab“, ergänzt Koppe.

Grundsätzlich bleibt festzustellen, dass die Stadt Jena im Vergleich gut aufgestellt ist. Die für die weitere Entwicklung der Stadt notwendigen Herausforderungen werden in enger Abstimmung zwischen Verwaltung, Feuerwehr und Politik getroffen.

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